Wenn ich wüsste
Wenn ich wüsste,
dass es das letzte Mal ist, dass ich Dich einschlafen
sehe, würde ich Dich besser zudecken, und zu
Gott beten, er möge Deine Seele schützen.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Dich zur Türe rausgehen sehe, würde
ich Dich umarmen und küssen und Dich für
einen weiteren Kuss zurückrufen.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Deine Stimme höre, ich würde jede
Geste und jedes Wort auf Video aufzeichnen, damit
ich sie Tag für Tag wiedersehen könnte.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich einen Moment innehalten kann, um zu sagen
"Ich liebe Dich" anstatt davon auszugehen, dass Du
weißt, dass ich Dich liebe.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich da sein kann, um den Tag mit Dir zu teilen,
weil ich sicher bin, dass es noch manchen Tag geben
wird, so dass ich diesen einen verstreichen lassen
kann.
Es gibt sicherlich immer ein "Morgen", um ein "Versehen/Irrtum"
zu begehen und wir erhalten immer eine 2. Chance,
um einfach alles in Ordnung zu bringen.
Es wird immer einen anderen Tag geben, um zu sagen
"Ich liebe Dich". und es gibt sicher eine weitere
Chance, um zu sagen: "Kann ich etwas für Dich
tun?"
Nur für den Fall, dass es anders kommen könnte:
Und es bleibt nur der heutige Tag möchte ich
Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe und ich hoffe,
dass wir nie vergessen.
Das "Morgen" ist niemandem versprochen, weder jung
noch alt, und heute könnte die letzte Chance
sein, die Du hast, um Deine Lieben fest zu halten.
Also, wenn Du auf Morgen wartest:
Wieso tust Du's nicht heute?
Falls das "Morgen" niemals kommt,
könntest Du bereuen,
dass Du Dir keine Zeit genommen hast,
für ein Lächeln, eine Umarmung oder einen
Kuss
und Du zu beschäftigt warst, um jemanden etwas
zuzugestehen, was
sich im Nachhinein als sein letzter Wunsch herausstellt.
Halte Deine Lieben heute ganz fest und flüstere
ihnen ins Ohr,
sag' ihnen, wie sehr Du sie liebst und dass Du Sie
immer lieben wirst.
Nimm Dir die Zeit zu sagen "Es tut mir leid"
"Bitte verzeih' mir", "Danke", oder "Ist in Ordnung"
und wenn es kein "Morgen" gibt,
musst Du den heutigen Tag nicht bereuen,
sondern kannst dankbar sein, für die genutzte
Chance.
Nimm diese Chance wahr und Du kannst voller Dankbarkeit
und Freude zurückblicken.
Zwillinge unterhalten sich
Im Mutterleib wuchsen Zwillinge
heran. In dem Maße wie ihr Bewusstsein, stieg
auch ihre Freude: „Ist es nicht wunderbar, dass wir
leben?“, sagte eines Tages der eine zum anderen.
„Oh ja“, meinte der Angesprochene, und plantschte
ein wenig mit seinen kleinen Händchen durch das
Wasser, in dem sie schwammen, so dass es kleine Wellen
schlug.
Die Zwillinge begannen im Laufe der Zeit ihre Welt
zu entdecken. Dabei fanden sie auch die Schnur, die
sie mit ihrer Mutter verband und ihnen Nahrung gab.
Beglückt sagten sie: „Wie groß ist doch
die Liebe unserer Mutter, dass sie ihr eigenes Leben
mit uns teilt!“ So vergingen die Wochen und sie bemerkten,
wie sie sich veränderten.
„Was bedeutet es, dass wir uns im Laufe der Zeit so
verändern?“ fragte der eine den anderen.
Der antwortete: „Das bedeutet, dass unser Aufenthalt
in dieser Welt bald dem Ende zugeht.“
„Aber ich will doch gar nicht gehen,“ entgegnete der
zweite, und fügte hinzu:
“Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?"
“Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht,
dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt
vorbereiten, damit wir stark genug sind für das
was uns erwartet."
“Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn
das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?".
“Das weiß ich auch nicht so genau. Aber es wird
sicher heller als hier sein. Und vielleicht werden
wir herumlaufen und mit dem Mund essen?".
“So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht.
Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee! Es
gibt doch eine Nabelschnur, die uns ernährt und
die ist ja jetzt schon zu kurz zum Herumlaufen.“
“Doch es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur
ein bisschen anders!".
„Wir werden unsere Lebensschnur verlieren. Wie aber
sollen wir ohne sie leben? Vielleicht haben andere
vor uns schon diesen Mutterschoß verlassen,
doch keiner von ihnen ist zurückgekommen und
hat uns gesagt, dass es ein Leben nach der Geburt
gibt. Nein, die Geburt ist das Ende, da bin ich mir
ganz sicher!“
“Es ist noch nie einer zurückgekommen von “nach
der Geburt“. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende,
danach ist alles dunkel und Quälerei“.
So fiel der eine, der Pessimistische von beiden, in
einen tiefen Kummer und sagte: „Wenn die Empfängnis
mit der Geburt endet, welchen Sinn hat dann das Leben
im Mutterschoß? Es ist sinnlos. Vielleicht gibt
es gar keine Mutter?“
„Aber sie muss doch existieren“, protestierte der
andere, „wie sollten wir sonst hierher gekommen sein?
Und wie könnten wir am Leben bleiben?“
“Auch wenn ich nicht genau weiß, wie das Leben
nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann
unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen“.
“Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Sag mir, hast
du je unsere Mutter gesehen?“ fragte der erste, „Möglicherweise
lebt sie nur in unserer Vorstellung, und wir haben
sie uns bloß ausgedacht, damit wir unser Leben
dann besser verstehen können. Wo ist sie denn
bitte?
“Na hier, überall um uns herum. Wir sind und
leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir
gar nicht sein“.
“Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas
bemerkt, also gibt es sie auch nicht“.
Doch manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du
sie singen hören. Oder spüren, wenn sie
unsere Welt streichelt…“
So waren die letzten Tage im Schoß der Mutter
gefüllt mit vielen Fragen und großen Ängsten.
Schließlich kam der Moment der Geburt. Als die
Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, öffneten
sie die Augen und was sie sahen, übertraf ihre
kühnsten Träume und Vorstellungen.
Das könnte eine wahre Geschichte sein. Wenn
du möchtest, dann spinne den Faden der Geschichte
einfach weiter, indem du dein jetziges Leben betrachtest.
Wir leben in einer Welt der Begrenzungen. Wenn wir
jedoch unseren Spirit mit all den darin verborgenen
Möglichkeiten anerkennen und unser Bewusstsein
erweitern, ist es dann wirklich möglich, schon
einen Blick in die nächste Dimension zu erhalten.
Wir wünschen Dir von Herzen, Dich Deinem eigenen
Lebensweg zu öffnen.
Frosch-Fabel
oder: Lektion für das Leben
Es war einmal ... ein Wettlauf der Frösche. Das
Ziel war es, auf den höchsten Punkt eines grossen
Turms zu gelangen. Es versammelten sich viele andere
Frösche, um zuzusehen und ihre Artgenossen anzufeuern.
Der Wettlauf begann.
In Wirklichkeit glaubte keiner von den Zuschauern
daran, dass auch nur ein Frosch auf die Spitze des
Turmes gelangen könnte, und alles was man hörte,
waren Sätze wie : " Die Armen! Sie werden
es nie schaffen!" Die Frösche begannen einer
nach dem anderen - aufzugeben, ausser einem, der weiterhin
versuchte, auf die Spitze des Turmes zu klettern.
Die Zuschauer fuhren fort zu sagen: "... Die Armen!
Sie werden es nie schaffen! ...." Und die Frösche
gaben sich geschlagen, ausser dem einen Dickschädel,
der nicht aufgab.
Schlussendlich hatten alle Frösche ihr Vorhaben
abgebrochen - nur jener Frosch hatte alleine und unter
grosser Anstrengung die Spitze des Turmes erreicht.
Die anderen wollten von ihm wissen, wie er das geschafft
hatte. Einer der anderen Frösche näherte
sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hätte,
den Wettlauf zu gewinnen.
Da merkten sie, dass ... er taub war!
...Hör nicht auf die Personen, die die schlechte
Angewohnheit haben, pessimitisch zu sein...
sie stehlen dir die tiefsten Hoffnungen deines Herzens!
Denke immer an die Kraft, die die Worte haben, die
du hörst oder liest. Sei deshalb stets POSITIV
!
Zusammenfassend:
Sei immer taub, wenn jemand dir sagt, du könntest
deine Träume nicht verwirklichen ;-)
Empfehlungen des Dalai Lama
- Beachte, dass große Liebe
und großer Erfolg immer mit großem Risiko
verbunden sind.
- Wenn du verlierst, verliere
nie die Lektion.
- Habe stets Respekt vor dir
selbst, Respekt vor anderen und übernimm Verantwortung
für deine Taten.
- Bedenke: Nicht zu bekommen,
was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.
- Lerne die Regeln, damit du
sie richtig brechen kannst.
- Lasse niemals einen kleinen
Disput eine große Freundschaft zerstören.
- Wenn du feststellst, dass du
einen Fehler gemacht hast, ergreife sofort Maßnahmen,
um ihn wieder gut zu machen.
- Verbringe jeden Tag einige
Zeit allein.
- Öffne der Veränderung
deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht
aus den Augen.
- Bedenke, dass Schweigen manchmal
die beste Antwort ist.
- Lebe ein gutes, ehrbares Leben.
Wenn du älter bist und zurückdenkst, wirst
du es noch einmal genießen können.
- Eine liebevolle Atmosphäre
in deinem Heim ist das Fundament für deinLeben.
- In Auseinandersetzungen mit
deinen Lieben sprich nur über die aktuelle
Situation. Lasse die Vergangenheit ruhen.
- Teile dein Wissen mit anderen.
Dies ist eine gute Möglichkeit, Unsterblichkeit
zu erlangen.
- Gehe sorgsam mit der Erde um.
- Begib dich einmal im Jahr an
einen Ort, an dem du noch nie gewesen bist.
- Bedenke, dass die beste Beziehung
die ist, in der jeder Partner den anderen mehr liebt
als braucht.
- Messe deinen Erfolg daran,
was du für ihn aufgeben musstest.
- Widme dich der Liebe und dem
Kochen mit ganzem Herzen.
An uns liegt es An uns liegt es
Ein Wanderer fragte: "Wie wird das Wetter
heute?"
Der Schäfer spricht: "So, wie ich es gerne habe."
"Woher wisst Ihr, dass das Wetter so sein wird, wie
Ihr es liebt?"
"Ich habe die Erfahrung gemacht, mein Freund,
dass ich nicht immer das bekommen kann, was ich gerne
möchte.
Also habe ich gelernt, immer das zu mögen, was
ich bekomme.
Deshalb bin ich ganz sicher:
Das Wetter wird heute so sein, wie ich es mag."
Eine Liste
von Versagern
Es läuft nicht immer
alles glatt. Immer wieder gibt es Momente oder Situationen,
in denen wir uns vorkommen wie Versager. Und damit
sind wir in guter Gesellschaft:
Nach ersten Probeaufnahmen, schrieb der Aufnahmeleiter
von MGM im Jahr 1933 über den Bewerber: "Kann
nicht spielen! Etwas kahlköpfig! Kann ein bisschen
tanzen!" Fred Astaire bewahrte diese Notiz über
seinem Kamin in seinem Haus in Beverly Hills auf.
Achtzehn Verleger lehnten Richard Bachs Geschichte
über "Die Möwe Jonathan" ab, bevor Mcmillan
sie schließlich im Jahre 1970 veröffentlichte.
Bis 1975 wurde sie allein in den USA mehr als sieben
Millionen Mal verkauft.
Beethoven war so ungeschickt mit der Violine, dass
er nur seine eigenen Kompositionen spielte, anstatt
seine Technik zu verbessern. Sein Lehrer nannte ihn
hoffnungslos als Komponist.
Die Eltern des berühmten Opernsängers Enrico
Caruso wollten, dass er Ingenieur werden solle. Sein
Lehrer sagte, dass er überhaupt keine Stimme
habe und nicht singen könne.
Winston Churchill blieb in der sechsten Klasse sitzen.
Er wurde erst im Alter von 62 Jahren Premierminister
in England, und da lag bereits ein Leben voller Niederlagen
und Rückschläge hinter ihm. Seine größten
Beiträge leistete er im hohen Alter.
Charles Darwin, Vater der Evolutionstheorie, gab eine
Karriere in der Medizin auf. Sein Vater sagte zu ihm:
"Du interessierst dich für nichts als Schießen,
Hunde und Ratten fangen." In seiner Autobiographie
schrieb Darwin: "Ich wurde von all meinen Lehrern
und von meinem Vater als ein sehr gewöhnlicher
Junge mit unterdurchschnittlicher Intelligenz angesehen."
Walt Disney wurde wegen Mangels an Ideen von einem
Zeitungsherausgeber gefeuert und ging auch mehrere
Male bankrott, bevor er Disneyland erbaute.
Thomas Edisons Lehrer sagten, er wäre zu dumm,
um irgend etwas zu lernen.
Albert Einstein sprach erst als er vier war, und konnte
erst mit sieben lesen. Seine Lehrer beschrieben ihn
als "geistig langsam, ungesellig und immer in seine
törichten Träume abschweifend." Er wurde
von der Schule verwiesen, und der Zugang zur Technischen
Hochschule Zürich wurde ihm verweigert.
Henry Ford scheiterte und ging fünfmal pleite,
bevor er schließlich erfolgreich wurde.
Louis Pasteur war nur ein mittelmäßiger
Student und rangierte in Chemie an fünfzehnter
Stelle von zweiundzwanzig.
Isaac Newton war sehr schlecht in der Grundschule.
Der Vater des Bildhauers Rodin sagte: "Ich habe einen
Idioten als Sohn." Als schlechtester Schüler
der Schule beschrieben, misslang Rodin dreimal die
Aufnahme an der Kunstschule Sein Onkel nannte ihn
unfähig, unterrichtet zu werden.
Sokrates wurde als "unmoralischer Verführer der
Jugend" bezeichnet.
Leo Tolstoi, Autor von "Krieg und Frieden", fiel an
der Hochschule durch. Er wurde als "gleichermaßen
unfähig und unwillig zu lernen" beschrieben.
Der Dramatiker Tennessee Williams war wütend,
als sein Stück "Me, Vasha" in einem Klassenwettbewerb
der Universität Washington nicht ausgewählt
wurde. Der Lehrer erinnerte sich, dass Williams die
Wahl und die Intelligenz der Juroren lächerlich
machte.
Niederlagen und Fehlschläge
sind unvermeidbar, wenn wir Neues
wagen und vorankommen wollen. Wenn wir uns die Biographien
erfolgreicher Menschen ansehen, dann stellen wir fest,
daß ihr Weg in aller Regel mit Mißerfolgen
und Fehlschlägen gepflastert ist.Ja, man könnte
auch sagen, die erfolgreichsten Menschen sind die
mit den meisten Niederlagen. Niederlagen gehören
zum Erfolg ebenso wie der Tod zum Leben. Lassen Sie
sich deshalb von Ihren Niederlagen nicht daran hindern,
Ihren Weg zu gehen, sondern bleiben stets Sie Ihren
Zielen treu!
Rede davon und es bleibt ein Traum. Träume
davon und es wird aufregend. Plane es und es wird
möglich. Mache den 1. Schritt und es ist der
Beginn. Setze Dir eine Frist und es wird Realität!
"Angst vor dem Versagen ist das
grösste Erfolgshindernis im Leben. Mut zum Handeln
das Gegenmittel!" Autor unbekannt
Im Buddhismus erzählt man sich immer
wieder eine Geschichte, die ausdrücken soll,
wie wichtig das Leben im Hier und Jetzt ist:
Einige Schüler gingen zu Ihrem Meister.
Sie wollten wissen, warum er immer so glücklich,
zufrieden und ausgeglichen sei. Sie wären gerne
so wie er. Der Meister sagte zu ihnen:
"Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe,
dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich.
Wenn ich mich setze, dann setze ich mich. Wenn ich
esse und trinke, dann esse und trinke ich." Die
Schüler schauten sich verdutzt an, weil sie mit
der Antwort nichts anfangen konnten. Einer nahm seinen
ganzen Mut zusammen und sagte zum Meister:
"Meister, was du sagst, tun wir auch. Wir schlafen,
gehen, essen und trinken. Doch wir sind nicht glücklich.
Was also ist das Geheimnis?" Der Meister wiederholte
das soeben Gesagte. Über diese Antwort waren
die Schüler leicht verärgert. Sie waren
im Begriff zu gehen, als der Meister sagte:
"Sicher liegt auch ihr und ihr geht auch und
ihr esst und trinkt auch. Aber während ihr liegt,
denkt ihr schon ans Aufstehen. Während ihr aufsteht,
überlegt ihr, wohin ihr geht, und während
ihr geht, fragt ihr euch, was ihr essen und trinken
werdet. So sind eure Gedanken ständig woanders
und nicht da, wo ihr gerade seid. Das Leben findet
immer im Jetzt statt. Lasst euch auf diesen Augenblick
ganz ein und ihr habt die Chance, wirklich glücklich
zu sein.
Der Tempel der tausend
Spiegel
Es gab in Indien den Tempel der tausend
Spiegel. Er lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick
war gewaltig. Eines Tages kam ein Hund und erklomm den Berg.
Er stieg die Stufen des Tempels hinauf
und betrat den Tempel der tausend Spiegel. Als er in den
Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde.
Er bekam Angst, sträubte das Nackenfell,
klemmte den Schwanz zwischen die Beine, knurrte furchtbar
und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde sträubten
das Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die
Beine, knurrten furchtbar und fletschten die Zähne.
|
Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel
und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen
und bedrohlichen Hunden bestehe.
Einige Zeit später kam ein anderer Hund, der den Berg erklomm.
Auch er stieg die Stufen hinauf und betrat den Tempel der tausend
Spiegel. Als er in den Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah
auch er tausend andere Hunde. Er aber freute sich. Er wedelte
mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte
die Hunde zum Spielen auf. Dieser Hund verließ den Tempel
mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen
Hunden bestehe, die ihm wohlgesonnen sind.
"Wer seelisch leidet, leidet nicht
an der wirklichen Wirklichkeit, sondern an seinem Bild der Wirklichkeit"
Paul Watzlawik
Wie man in den Wald hineinruft,
so schallt es heraus
Ein armer schottischer Farmer, Namens Flemming, versuchte so recht
und schlecht seinen Lebensunterhalt mit redlicher Arbeit zu verdienen.
Eines Tages, bei der Arbeit auf seinem Grund, hörte er einen
Hilfeschrei aus dem nahegelegenen Moor. Er ließ sein Werkzeug
fallen und rannte zu dem Moor. Er fand dort einen erschreckten
Junge, bis zur Taille mit schwarzen Dreck beschmutzt, der schrie
und sich abmühte, sich selbst zu befreien. Farmer Fleming
rettete den Burschen vor einem möglicherweise langsamen und
grauenhaften Tod. Am nächsten Tag fuhr ein nobler Wagen auf
die spärlichen Ländereien des Schotten. Ein elegant
angezogener Edelmann stieg aus und stellte sich als der Vater
des Jungen vor, den Farmer Fleming gerettet hatte. "Ich möchte
es Ihnen vergelten, dass Sie das Leben meines Sohnes gerettet
haben", sagte der Edelmann. "Nein, ich kann keine Bezahlung
annehmen für das was ich tat" winkte schottische Farmer
ab. In diesem Moment kam der eigene Sohn des Farmers aus der Tür
der Hütte. Der Edelmann fragte: "Ist das Ihr Sohn?"
- "Ja", antwortete der Farmer stolz.
"Ich schlage Ihnen einen Handel vor: Lassen Sie mich ihm
die gleiche Ausbildung zukommen lassen wie meinem Sohn. Wenn der
Junge
seinem Vater ähnlich ist, wird er zweifellos zu einem Mann
werden,
auf den wir beide stolz sein können." Und das tat er
dann auch.
Der Sohn von Farmer Fleming besuchte die besten Schulen, promovierte
nach einiger Zeit an der St. Mary's Hospital Medical School in
London und
wurde weltbekannt als Sir Alexander Fleming, dem Entdecker des
Penicillins. Jahre später wurde der gleiche Sohn des Edelmanns,
der aus dem Moor gerettet wurde, von einer Lungenentzündung
heimgesucht. Was rettete diesmal sein Leben? Penicillin. Der Name
des Edelmanns? Lord Randolph Churchill. Der Name seines Sohnes?
Sir Winston Churchill.
Arbeite, als würdest Du das Geld nicht brauchen.
Liebe, als seiest Du niemals verletzt worden.
Tanze, als würde Dir niemand dabei zusehen.
Singe, als würde Dir niemand dabei zuhören.
Lebe als wäre es der Himmel auf Erden.
EIN IRISCHER FREUNDSCHAFTSWUNSCH
Möge immer eine Arbeit für Deine Hände da
sein;
Möge dein Geldbeutel immer eine oder zwei Münzen mehr
enthalten
als du brauchst;
Möge die Sonne immer durch Deine Fensterscheiben scheinen
und
dich fröhlich stimmen;
Möge auf jeden Regenschauer gewiss ein Regenbogen folgen;
Möge die Hand eines Freundes immer für Dich da sein;
Möge Gott Dein Herz mit Freude füllen, um Dich aufzumuntern.
Die Geschichte vom Hammer
Eines Tages entschließt sich ein Mann ein Bild
aufzuhängen. Leider hat
er nur Nägel, aber keinen Hammer. Was tun? Er überlegt.
Sein Nachbar
hat einen Hammer. Der Mann sagt sich: Problem gelöst, ich
gehe zu ihm
hin und leihe mir den Hammer. Doch was mache ich, denkt sich der
Mann,
wenn der Nachbar mir den Hammer nicht geben will? Gestern sah
er schon
so griesgrämig aus. Ich habe ihm freundlich "Guten Tag" gesagt
und er hat
nur genickt. Wenn überhaupt. Vielleicht hat er es gar nicht
richtig gehört,
dass ich ihn gegrüßt habe. Vielleicht hat er aber auch
was gegen mich. Aber
was? Ich habe ihm doch nichts getan. Ich bin immer nett zu ihm.
Wenn er
von mir ein Werkzeug leihen wollte, würde ich es ihm sofort
geben. Warum
er nicht? Wieso schlägt man seinem Mitmenschen einfach so
einen Gefallen
ab? Wahrscheinlich fühlt er sich gut dabei. Wahrscheinlich
ist das seine Art,
seine Macht zu genießen. Jetzt bildet der sich ein, bloß
weil er einen Hammer
hat, müsste ich vor ihm auf den Knien rumrutschen, oder was?
Solche Leute
sind doch einfach ekelhaft.
Mit diesen Gedanken erreicht der Mann die Tür von seinem
Nachbarn. Er
presst den Finger auf die Klingel und wartet, bis die Tür
aufgeht. Bevor sein
verdutzter Nachbar auch nur "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn
der Mann an:
"Wissen Sie was? Ihren blöden Hammer können Sie behalten!"
Aus dem Buch "Anleitung zum Unglücklichsein" von
Paul Watzlawick
Glück oder Unglück
Ein alter Mann und sein Sohn
bestellten gemeinsam ihren kleinen Hof.
Sie hatten ein schönes kräftiges Pferd, das den Pflug
zog.
Die Nachbarn beneideten den alten Mann um dieses kräftige
Pferd.
Eines Tages lief das Pferd fort. Wie, schrecklich,
sagten die Nachbarn, welch ein Unglück.
Wer weiß, erwiderte der alte Bauer, ob Glück oder Unglück?
Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück,
es brachte mehrere wilde Pferde mit in den Stall.
Wie wunderbar, sagten die Nachbarn, welch ein Glück.
-Glück oder Unglück? Wer weiß, sagte der Alte.
Am nächsten Morgen wollte der Sohn eines der wilden Pferde
zureiten. Er stürzte vom Pferd und brach sich ein Bein.
Wie schrecklich, welch ein Unglück, sagten die Nachbarn.
Unglück oder Glück? Wer weiß, sagte
der Alte.
Die Soldaten kamen ins Dorf und holten alle jungen Männer
in den Krieg. Den Sohn des Bauern konnten sie nicht brauchen
darum blieb er als Einziger verschont.
Glück oder Unglück? Wer weiß, sagte der Alte.
Aus:Der Pfad des friedvollen Kriegers, Dan Millman
"Das Glück
ist ein Mosaikbild,
das aus lauter unscheinbaren
kleinen Freuden zusammengesetzt ist."
Daniel Spitzer
"Wenn Du an Dir selbst nicht Freude hast,
die Welt wird Dir nicht Freude machen."
Paul Heyse
Erfolg
"Erfolg heißt: Oft und viel lachen: die Achtung
intelligenter Menschen und die Zuneigung von
Kindern gewinnen; die Anerkennung aufrichtiger
Kritiker verdienen und den Verrat falscher Freunde
ertragen; Schönheit bewundern, in anderen das Beste finden;
die Welt ein wenig besser verlassen, ob durch
ein gesundes Kind; ein Stückchen Garten oder einen
kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft;
wissen, dass wenigstens das Leben eines anderen
Menschen leichter war, weil Du gelebt hast.
Das bedeutet, nicht umsonst gelebt zu haben."
Ralph Waldo emerson
Geduld
Hab Geduld, denn alle Dinge sind schwierig,
bevor sie leicht werden." Franz. Sprichwort
Das Allerwichtigste
"Man muss so leben,
als habe man nur noch eine Stunde Zeit
und könne nur das Allerwichtigste erledigen.
Und gleichzeitig so, als werde man das,
was man tut, bis in alle ewigkeit fortsetzen."
Leo Tolstoi
Das goldene Ei
Es war einmal ein armer Bauer der eines Tages im Nest
seiner Lieblingsgans ein goldenes Ei entdeckte. Zunächst
dachte er, es müsse sich um eine Täuschung handeln.
Aber anstatt das Ei beiseite zu legen, beschloss er,
es schätzen zu lassen.
Das Ei war aus reinem Gold. Der Bauer konnte sein Glück
kaum fassen. Am nächsten Tag wiederholte sich das Ereignis
und er staunte noch mehr. Tag für Tag lief er nach dem
Erwachen zum Nest und fand ein goldenes Ei. Der Bauer wurde
sagenhaft reich. Aber mit wachsendem Reichtum kam auch
die Gier und Ungeduld. Er wollte nicht mehr geduldig von
einem Tag zum anderen warten, bis sie wieder ein goldenes
Ei legte. Er beschloss die Gans zu schlachten, damit er
die Eier auf einmal bekäme. Doch als der Bauer die Gans
aufschnitt, war diese leer. Nun hatte er nichts weiter
als eine tote Gans, die keine goldenen Eier mehr legen
konnte.
Glück
"Solange du nach dem Glücke jagst,
bist du nicht reif zum Glücklichsein,
und wäre alles Liebste dein.
Solange du um Verlorenes klagst
und Ziele hast und rastlos bist,
weißt du noch nicht, was Friede ist.
Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
nicht Ziel mehr, noch Begehren kennst,
das Glück nicht mehr mit Namen nennst,
dann reicht dir des Geschehens Flut
nicht mehr ans Herz, und deine Seele ruht."
Spuren im Sand
Ich träumte eines Nachts, ich ing am Meer entlang
mit meinem Herrn.
Und es entstand vor meinen Augen, Streiflichtern gleich, mein
Leben.
Für jeden Abschnitt, wie mir schien, entdeckte ich je zwei
Paar Schritte
im Sand; die einen gehörten mir, die anderen meinem Herren.
Als dann das letzte Bild an mir vorbeigeglitten war, da sah ich
zurück
und stellte fest, dass viele Male nur ein Paar Schritte in dem
Sand zu
sehen waren. Diese zeichneten die Phase meines Lebens, die mir
am
schwersten geworden waren.
Das machte mich verwirrt, und fragend wandte ich mich an den Herrn:
"Als ich Dir damals alles, was ich hatte, übergab, um
Dir zu folgen, da
sagtest Du, Du würdest immer bei mir sein. Doch in den tiefsten
Nöten
meines Lebens sehe ich nur eine Spur hier im Sand. Warum verließest
du mich den gerade dann, als ich dich so verzweifelt brauchte?"
Der Herr nahm meine Hand und sagte: "Nie ließ ich Dich
allein, schon
gar nicht in den Zeiten, da Du littest und angefochten warst.
Wo Du
nur ein Paar Spuren hier im Sand erkennst, da trug ich dich auf
meinen Schultern."
"Wenn Du im Leben höher steigen willst,
musst du Ballast abwerfen."
Ausreden - Ausflüchte
Viele Menschen machen Zeit ihres Lebens
Ihre schlimme Kindheit
ihre schlechte Erziehung
die mangelhafte Schulbildung
das sie ein Mann oder eine Frau sind
zu jung oder zu alt
zu dick oder zu dünn
zu groß oder zu klein
die augenblickliche Lage in der Familie
den Streit in der Partnerschaft
die Situation am Arbeitsplatz
die politische Veränderung
die wirtschaflichen Ereignisse
die finanziellen Schwierigkeiten
ihre ungerechte Behandlung
die unsicheren Zeiten
das unbeständige Wetter
oder andere Umstände
für ihre Probleme verantwortlich.
... und Du?
Unmöglich
Man Muss das Unmögliche versuchen,
um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
Freiheit
Die größte Freiheit Deines Lebens
liegt darin, dass Du Dein Leben ändern kannst,
indem Du Deine Geisteshaltung änderst.
Albert Schweitzer
Schicksal
Achte stets auf Deine Gedanken,
sie werden zu Worten.
Achte auf deine Worte,
sie werden zu Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
sie werden zu Gewohnheiten.
achte auf Deine Gewohnheiten,
Sie werden zu Charaktereigenschaften.
Achte auf Deinen Charakter,
er wird dein Schicksal.
Zeit
Wer nicht mit der Zeit geht,
geht mit der Zeit!
Zweifel
Wenn einer sagt,
du kannst das nicht
so lach iHm ins Gesicht;
den tausendfacher Zweifel
verringert kein Gewicht.
Glück
"Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit
Deiner Gedanken ab."
Marc Aurel
Investition und Wirtschaftekrise
Eine Investition in Wissen ist bestens angelegt
und bringt immer noch die besten Zinsen.
(Benjamin Franklin)
"Wer einsieht, dass er seine Wirklichkeit
selbst konstruiert, der ist wirklich frei. Er weiß, dass
er seine Wirklichkeit jederzeit ändern kann."
(Paul Watzlawick, amerikanischer Kreativitätsforscher)
Die Geschichte von den ungleichen Zwillingen
Es waren einmal Zwillinge, die glichen sich
äußerlich wie ein Ei dem anderen. Ansonsten waren aber
vollkommen verschieden.
Wenn es dem einen zu heiß war, war es
dem anderen zu kalt. Wenn der eine sagte: "Die Musik ist
zu laut", wollte der andere die Musik noch lauter. Und der
auffälligste Unterschied zwischen den beiden war der, dass
der eine von ihnen zu jeder Stunde optimistisch und zuversichtlich
war, während sich der andere immer schlecht gelaunt und und
pessimistisch gab.
Als sie nun eines Tages Geburtstag hatten,
wagte der Vater der Zwillinge ein Experiment: Er wartete am Vorabend
des Geburtstages so lange, bis seine Söhne eingeschlafen
waren, und machte sich dann heimlich ans Werk.
Er füllte das Zimmer des Pessimisten bis
unter die Decke voll mit den schönsten Geschenken: Spielzeug,
Sportgeräte, technische Geräte und vieles mehr. Dem
Optimisten aber legte er nur einen stinkenden Haufen Pferdeäpfel
ins Zimmer - sonst nichts. Nun war er gespannt, was passieren
würde.
Am nächsten Morgen schaute der Vater zuerst
ins Zimmer des Pessimisten. Er fand ihn laut klagend am Boden
sitzen, inmitten der ganzen wundervollen Geschenke.
"Warum weinst du denn?" fragte der
Vater.
"Erstens, weil meine Freunde neidisch
sein werden, zweitens, weil ich die ganzen Gebrauchsanleitungen
lesen muss,
bevor ich mit den Geschenken etwas anfangen kann, drittens, weil
ich für die meisten dieser Spielsachen ständig neue
Batterien brauchen werde und viertens, weil im Lauf der Zeit bestimmt
ein paar von den Spielsachen kaputtgehen werden!"
Darauf ging der Vater in das Zimmer des optimistischen
Zwillings. Dieser hüpfte vor Freude um die Pferdeäpfel
herum.
"Warum bist du denn so fröhlich?"
fragte der Vater.
"Ganz einfach", antwortete dieser
"weil irgendwo im Haus ein Pony sein muss!"
Der Indianer und
die Wölfe
Ein alter Indianer erzählte seinem Enkel von einer großen
Tragödie und wie sie ihn nach vielen Jahren immer noch
beschäftigte. "Was fühlst du, wenn du heute darüber
sprichst?"
fragte der Enkel. Der Alte antwortete: "Es ist als ob zwei
Wölfe in meinem Herzen kämpfen. Der eine Wolf ist rachsüchtig
und gewalttätig. Der andere ist großmütig und
liebevoll." Der
Enkel fragte: "Welcher Wolf wird den Kampf in deinem
Herzen gewinnen?" "Der Wolf den ich füttere!" sagte der Alte
:-)
Je länger das
Konzept, desto kürzer der Erfolg:
Um herauszufinden, wer der Stärkere ist, veranstalteten
jüngst
eine deutsche und eine japanische Firma ein Wettrudern auf dem
Rhein. Die Japaner gewannen zur allgemeinen Verblüffung mit
einem
Kilometer Vorsprung.
Tief betroffen setzte daraufhin das oberste Management des deutschen
Unternehmens ein Projektteam ein, das die Ursache der Niederlage
erforschen sollte. Nach wochenlangen Analysen fand es heraus,
dass
bei den Japanern sieben Leute ruderten und einer steuert, während
im deutschen Boot einer ruderte und sieben steuerten.
Daraufhin engagierte das deutsche Unternehmen eine Beraterfirma,
um
die Struktur des Teams zu untersuchen. Nach einigen Monaten, verbunden
mit beträchtlichen Kosten, ermittelten die Berater, dass
die Deutschen
nicht richtig gesteuert hätten.
Flugs wurde die Organisation geändert: Es gab fortan vier
Steuerleute,
zwei Obersteuerleute, einen Steuerdirektor und einen Ruderer.
Für letzteren
wurde als Ansporn ein Prämiensystem ausgetüftelt.
Im nächsten Jahr gewannen die Japaner mit zwei Kilometer
Vorsprung.
das alter
Es ist schon seltsam mit dem Alter:
Wenn man 13 und noch ein Kind
weiß man glasklar, dass das Alter so
um 20 rum beginnt
Ist man selber aber 20,
denkt man nicht mehr ganz so steif,
glaubt jedoch: genau um 30
sei man für den Sperrmüll reif.
Dreißiger, schon etwas weiser
und vom Lebenskampf geprägt,
haben den Beginn des Alters
auf den Punkt 40 festgelegt.
Vierziger, mit Hang zum Grübeln,
sagen dumpf wie ein Fagott,
50 sei die Altersgrenze,
und von da an sei man Schrott.
Doch die Fünfziger,
die KLugen, denken überhaupt nicht dran.
Jung sind alle, die noch lachen,
leben, lieben, weitermachen.
Alter...?
Fängt mit Hundert an!
(Kaul, Adolph und Fröhlich, 1994, S 14)
Adler oder Huhn
Ein Mann ging in den Wald, um Pilze zu sammeln. Da
fand er ein Ei, das offensichtlich aus einem Vogelnest gefallen
war. Er nahm das Ei mit nach Hause und legte es zu den Hühnereiern die
gerade von einer Henne ausgebrütet wurden. Der Vogel wuchs
mit den anderen Hühnern, Enten und Truthennen am Hühnerhof
auf, obwohl er ein Adler war, der König der Vögel. aber
der Mann wusste das nicht.
Nach fünf Jahren erhielt er den Besuch von einem
naturkundigen Mann. Und als sie miteinander in den Garten gingen,
sagte dieser: "Der Vogel dort ist kein Huhn. Es ist ein Adler!".
"Ja" sagte der Mann, "das mag schon so sein, aber er ist mit den
Hühnern aufgewachsen, er frisst das gleiche und verhält
sich auch so. Er ist jetzt kein Adler mehr, sondern ein Huhn,
auch wenn seine Flügel 3 Meter breit sind". "Nein", sagte
der Andere: "Er ist immer noch ein Adler, denn er hat das Herz
eines Adlers. Und das wird ihn hoch auffliegen lassen in die Lüfte".
"Nein, nein", sagte der Mann, "er verhält sich jetzt
so, wie ein richtiges Huhn, er könnte ja fliegen, wenn er
wollte, er bewegt sich im Freien mit den anderen Hühnern
und könnte wegfliegen aber er hat es noch niemals versucht.
Ich glaube er wird niemals fliegen".
Daraufhin beschlossen sie eine Probe zu machen. Der naturkundige
Mann nahm den Adler, hob ihn in die Höhe und sagte beschwörend:
"Der Du ein Adler bist, der Du dem Himmel gehörst und nicht
dieser Erde, Breite Deine Schwingen aus und fliege."
Der Adler saß auf der hochgereckten Faust und blickte um
sich. Hinter sich sah er die Hühner nach ihren Körnern
picken, und sprang zu ihnen hinunter.
Der Mann sagte: "Ich habe Dir gesagt, er lebt jetzt wie ein Huhn
und wie es aussieht fühlt er sich bei den Hühnern wohl,
er hat hier ja alle. Er bekommt regelmäßig Futter,
hat einen sicheren Stall und genügend Freunde."
"Nein", sagte der andere, "er ist ein Adler und er hat mehr Potential.
hier verkümmert er nur noch weiter, wenn du einverstanden
bist versuche ich es morgen noch einmal."
Am anderen Tag stieg er mit dem Adler auf das Dach des Hauses,
hob ihn empor und sagte: "Adler, der Du ein Adler bist, breite
Deine Schwingen aus und fliege!" Aber als der Adler wieder die
scharrenden Hühner im Hof erblickte, sprang er abermals zu
ihnen hinunter und scharrte mit ihnen.
Da sagte der Mann wieder: "Ich habe Dir gesagt, er ist ein Huhn!".
"Nein", sagte der andere, "er ist ein Adler und hat immer noch
das Herz eines Adlers. Lass es uns noch ein einziges Mal versuchen.
Morgen werde ich ihn fliegen lassen!"
Am nächsten Tag erhob er sich früh morgens, nahm den
Adler und brachte ihn hinaus aus der Stadt, weit weg von den Häusern,
an den Fuß eines hohen Berges. Die Sonne stieg gerade auf,
sie vergoldete den Gipfel des Berges, und alles erstrahlte an
diesem wundervollen Morgen.
Er hob den Adler hoch und sagte zu ihm: "Adler, Du bist ein Adler!
Du gehörst dem Himmel und nicht dieser Erde. Breite Deine
Schwingen aus und fliege." Der Adler blickte umher, zitterte,
als erfülle ihn neues Leben, aber er flog nicht. Da ließ
ihn der naturkundige Mann direkt in die Sonne schauen und plötzlich
breitete der Adler seine gewaltigen Flügel aus, erhob sich
mit dem Schrei eines Adlers, flog höher und höher und
kehrte nie wieder zurück.
Schicksal
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.
"Gib jedem Tag die Chance, der
beste deines Lebens zu sein!"
Zwei Kirschenkerne
Es steckten einmal zwei Kirschenkerne nebeneinander im Boden.
Der erste Kern sprach: "Ich will wachsen. Ich will meine
Wurzeln tief in die Erde senden, ich will als kleines Pflänzchen
kräftig wachsen. Ich will meine Blätter entfalten, Blüten
treiben und mit ihnen die Ankunft des Frühlings feiern. Ich
will die sonne spüren, mich vom Wind hin und herwehen lassen
und den Morgentau auf mir spüren. Im Herbst möchte ich
Menschen mit meinen Früchten beglücken. Ich will die
schönsten Kirschen des Landes produzieren. Ich will wachsen!"
Der zweite Kern sprach: "Es ist hier so dunkel
und so bitterkalt. ich fürchte mich. Wenn ich meine Wurzeln
in den Boden sende, weiß ich nicht, was mich dort erwartet.
Schon jetzt spüre ich viel Wasse an meinen Wurzelenden. Wenn
ich wachse, befürchte ich, dass es mir wehtut oder dass mein
Stamm Schaden nehmen könnte, wenn ich versuche die Erdkruste
zu durchbrechen. Ich weiß nicht, was dort oben über
Erde auf mich lauert. Es kann so viel geschehen, wenn ich wachse.
Selbst wenn ich groß und stark bin, kann mich ein einziger
Sturm zu Fall bringen. Nein, ich bleibe lieber hier und warte."
Eines Morgens kam eine Maus vorbei und grub ein Loch in den Boden.
Dabei störte sie der Kirschenkern, den sie daraufhin aus
den Boden kratze. Nun war er seiner Umwelt schutzlos ausgeliefert.
In der Gluthitze der Sonne verdörrte er inerhalb weniger
Stunden. Und nur der erste Kirschkern wuchs zu einem kräftigen
Kirschbaum heran.
Alles in der Natur ist auf Wachstum ausgerichtet.
Wer die Zeit anhalten möchte, nicht weiterwachsen möchte,
wird untergehen.
"Für einen, der nicht weiß,
welchen Hafen er ansteuert, ist kein Wind der richtige Wind."
"Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten,
die in uns liegen.
Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden."
[Johann Wolfgang von Goethe]
Zum Nachdenken
"Warum ist hier jeder glücklich außer
mir?"
"Weil sie gelernt haben, überall Güte und Schönheit
zu sehen", sagte der Meister.
"Warum sehe ich nicht überall Güte und Schönheit?"
"Weil du draußen nicht etwas sehen kannst, was du in
deinem Inneren nicht siehst."
[aus "Eine Minute Weisheit" von Anthony
de Mello]
"Eine Minute ärgern bedeutet
60 Sekunden verlorene Freude!"
"Die Probleme, denen wir begegnen,
können nicht auf der gleichen Denkebene gelöst werden,
auf der sie entstanden sind."
[Albert Einstein]
Die Zukunft hat viele Namen:
Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare.
Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte.
Für die Tapferen ist sie die Chance.
[Victor Hugo]
Fische am Strand
Obwohl die Geschichte von den Fischen am Strand strand
sehr bekannt ist möchten wir sie hier noch einmal erzählen.
Eines Morgens ging eine junge Frau in aller Früh
am Strand spazieren und sah zu wie die Wellen sich am Ufer brachen.
Dabei erblickte sie etwas höchst ungewöhnliches: Der
Strand war übersät mit Tausenden kleinen Fischen die
ans Ufer geschwemmt worden waren und noch zappelten bevor sie
in der aufgehenden Sonne zu vertrocknen drohten.
In der ferne war ein alter mann damit beschäftigt
die Fische aufzuheben und ins Meer zurückzuwerfen. langsam
einen nach dem anderen.
Als die junge Frau ihm so nahe war, dass er sie trotz
des Rauschens der Wellen hören konnte, sagte sie: "Sie
verschwenden nur Ihre Zeit, Hier liegen Tausende von fischen im
Sand. Da spielt es doch keine Rolle, ob Sie ein paar zurückwerfen!"
Der alte Mann hob wieder einen Fisch auf und schleuderte
ihn mit aller Kraft ins Meer zurück." Für ihn hat
es eine Rolle gespielt!" erwiderte er und bückte sich
erneut.
Die Hummel ...
Wer immer nur denkt oder sagt: "Ich kann das
nicht!" setzt sich nur selbst unnötige Grenzen. Denke
an die Hummel.
Hat o,7cm² Flügelfläche bei 1,2 g
Gewicht.
Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem
Verhältnis zu fliegen.
Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt einfach trotzdem.
Eine Weisheit der Dakota Indianer lautet:
Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig
ab. Doch im Berufsleben versuchen manche Strategien, nach denen
sie handeln und oft scheitern...
- ... wir besorgen uns eine stärkere Peitsche
- ... wir wechseln die Reiter
- ... wir sagen, so haben wir das Pferd doch immer
geritten
- ... wir gründen einen Arbeitskreis um das
Pferd zu analysieren
- ... wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie
man dort tote Pferde reitet
- ... wir erhöhen die Qualitätsstandards
für den Beritt toter Pferde
- ... wir bilden eine Task-Force, um das Pferd wiederzubeleben
- ... wir kaufen Leute von ausserhalb ein, die angeblich
tote Pferde reiten können
- ... wir schieben eine Trainingseinheit ein um besser
reiten zu lernen
- ... wir stellen Vergleiche unterschiedlicher toter
Pferde an
- ... wir ändern die Kriterien die besagen,
dass ein Pferd tot ist
- ... wir schirren mehrere tote Pferde gemeinsam
an damit wir schneller werden
- ... wir erklären: kein Pferd kann so tot sein,
dass man es nicht mehr reiten kann
- ... wir machen eine Studie um zu sehen, ob es bessere
oder billigere tote Pferde gibt!
- ... wir erklären, dass unser Pferd besser,
schneller und billiger tot ist als andere Pferde
- ... wir bilden Qualitätszirkel, um eine Verwendung
für tote Pferde zu finden
- ... wir überarbeiten die Leistungsbedingungen
für tote Pferde
- ... wir richten eine unabhängige Kostenstelle
für tote Pferde ein
- ... wir vergrössern den Verantwortungsbereich
des toten Pferdes
- ... wir bilden Sonderabteilungen, die sich nur
mit Bedürfnissen toter Pferde beschäftigen
- ... wir entwickeln ein Motivations-Programm für
tote Pferde
- ... wir strukturieren um, damit ein anderer Bereich
das tote Pferd bekommt
INKARNATIONSVERTRAG
Es ist hilfreich, über jeden Satz einzeln nachzudenken.
- §1: Sie erhalten einen Körper. Dieser
Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.
- §2: Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich
sein es zu benutzen.
- §3: Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate
erzielen Sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.
- §4: Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt
exakt die selben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.
- §5: Sie können tun, was Sie wollen. Alles,
was Sie anderen antun, kommt zu Ihnen zurück.
- §6: Eine Lektion wird so lange wiederholt,
bis sie begriffen wurde. (Auch inkarnationsübergreifend)
- §7: Dieser Vertrag ist für alle gleich.
Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten. (Handschriftliche
Änderungen haben keine Gültigkeit.)
- §8: Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele
Spiegel sehen aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen
etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.
- §9: Wenn Ihr Körper zerstört wird
oder aufhört, zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen.
(Es kann zu Wartezeiten kommen.)
- §10: Der Inkarnationsvertrag läuft erst
aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt
haben.
- §11: Was befriedigend ist bestimmen Sie!
Nützliche Hinweise
und Tipps:
- Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers
möglichst viel Geld zu haben
- Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit
oder Beliebtheit
- Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer
orientieren
- Regeln sind dazu da um überprüft zu werden
- Behauptungen anderer über das Ziel können
Ablenkungen sein
- Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens
länger dauern
- Zeit ist eine Illusion!
- Sie haben Zugriff auf alle Antworten über
eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen
- Alles innerhalb des Schulungsraumes reagiert auf
Herzensausstrahlung
- Versuche den Schulungsraum zu beschädigen
führen zu Einschränkungen
- Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen
- Gewalt führt niemals zu einer Lösung
- Es kann nützlich sein, darauf zu achten welche
Situationen sich wiederholen
- Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung
der Lektionen verfälschen
- Nur weil alle sich auf eine Weise verhalten muss
das nicht bedeuten, dass es richtig ist
- Es gibt selten nur eine richtige Lösung
- Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen
- Es gibt absolut keine Extraklauseln
- Sie werden geliebt (Auch wenn Sie in der Bronx
oder Somalia sind). Alles andere ist Täuschung
- Lektionen sind besondere Gelegenheiten sich zu
entwickeln und keine böse Absicht.
Es kann riskant sein seinen Körper anderen anzuvertrauen
- Andere in der Entwicklung zu behindern bringt keinen
Vorteil
- Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden)
Gelegenheit den Körper zu verlassen
- Erinnerungen an Erfahrungen außerhalb des
Körpers werden nicht im Körper bzw. Gehirn gespeichert
- Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr gutes
Recht. An den Körpern anderer erfordert es deren Einwilligung
- Abgucken ist sinnlos!
- Wer Ihnen eine Lebensversicherung anbietet ist
ein Betrüger
- Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt
zu viel unnützem Papierkram
- Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften
dienen der Verwirrung
- Es geht nicht darum Erster zu sein
- Es geht nicht darum cool auszusehen
- Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur
als Sie
- Sie sind nicht der Einzige der am Sinn des Inkarnationsvertrages
zweifelt
- Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben ist es unnütz,
sich darüber zu beschweren, dass Sie hier sind
[Jo Conrad, 15.3.2002,
www.freigeist-forum.de.tc]
Relativität
"Wenn man zwei Stunden mit einem netten Mädchen
zusammensitzt, meint man es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch
eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man es wären
zwei Stunden. Das ist Relativität."
[Albert Einstein]
Dein Lebensweg
Niemand kennt den Weg den Du vor Dir hast. Noch
nie ist jemand diesen Weg gegangen und niemals wird ein anderer
diesen Weg gehen, denn es ist Dein Weg.
Er ist so einmalig, wie Du einmalig bist.
Ja, Du bist einmalig und du hast einen wertvollen Beitrag in Deinem
Leben zu leisten auf Deine ganz besondere Art: Deine wahre Bestimmung.
So gehe Deinen Weg, gehe ihn auf Deine einmalige
Art, aber versuche nicht, möglichst schnell am Ziel zu sein.
Denn es gibt kein Ziel. Der Weg ist das Ziel, das Ziel ist nur
das Ende des Weges und der Anfang eines neuen Weges.
Also genieße Deinen Weg, Deinen einmaligen,
wundervollen Lebensweg. Lass Dich jeden Tag vom Leben beschenken
und wenn Du bereit bist, lass Dich vom inneren Meister führen.
Damit Du die einmalige Melodie Deines Lebens immer reiner hörst.
Und singe! Denn alles findet nur Dir zur Freude statt.
Die ganze Schöpfung ist nur für Dich da.
[aus Mentaltraining/Prof.Mag. Rita Zinterhof]
Die Geschichte vom Wein und
der Glasschüssel
Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24
Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an die Geschichte
"der Wein und die Glasschüssel"
Ein Professor stand vor seiner Philosophieklasse
und hatte einige Gegenstände vor sich. Wortlos nahm er eine
sehr große Glasschüssel und begann diese mit faustgroßen
Steinen zu füllen. Als er fertig war fragte er die Studenten,
ob die Schüssel nun voll sei. Sie bejahten dies.
Jetzt nahm der Professor ein Behältnis mit
Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte
die Schüssel sachte, und die Kieselsteine rollten in die
Leeräume zwischen den Steinen. Dann fragte er die Studenten
wieder ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.
Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit
Sand und schüttete diesen in die Schüssel. Natürlich
füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Auf
die erneute Frage ob die Schüssel nun voll sei, antworteten
die Studenten einstimmig mit "Ja".
Jetzt holte der Professor ein Glas Wein unter dem
Tisch hervor, schüttete den Inhalt in die Schüssel und
füllte so den letzten Raum zwischen den Sandkörnern
aus. Die Studenten lachten.
"Nun", sagte der Professor als das Lachen
allmählich verklang, "ich möchte, dass Sie diese
Schüssel als Repräsentation Ihres Lebens betrachten:
Die großen Steine sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben,
Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde. falls
Ihnen alles verloren ginge und nur noch diese blieben, Ihr Leben
trotzdem noch erfüllt sein würde.
Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge
im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles
Andere, die Kleinigkeiten.
Wenn Sie den Sand zuerst in den Topf geben, bleibt
weder Platz für die Kieselsteine noch für die großen
steine. Das selbe gilt für Ihr Leben: Wenn Sie all Ihre Zeit
und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz
haben für die wirklich wichtigen Dinge.
Spielen Sie mit Ihren Kindern, nehmen sie ihre gesundheit
ernst, Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus.
Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu reinigen
oder Pflichten zu erledigen.
"Achten Sie zuerst auf die großen Steine
- die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Prioritäten.
Der Rest ist nur Sand."
Einige der Studenten hoben die Hand und wollten wissen
was es mit dem Wein auf sich habe. Der Professor schmunzelte:
"Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es soll
Ihnen zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag,
immer noch Platz ist für ein Gläschen Wein."
mehr Fische - Wozu soll das
gut sein?
henry, Ein deutscher manager im Süden auf Urlaub geht Jeden
Morgen den Strand entlang. Immer an der gleichen Stelle sieht
er einen Mann dort angeln. den Mann hat er auch am abend beim
spaziergang gesehen. Eines Tages spricht er den Angler an und
fragt ihn wie man denn so lebt von
dieser Arbeit? "Ach, es reicht zum Leben" antwortet dieser.
"Hören Sie sagt der Manager, ich leihe Ihnen Geld für
ein Boot und ein
Netz. damit können Sie Ihre Fischproduktion vervielfachen."
"Wozu
sollte ich denn noch mehr Fische fangen?" Fragt der Angler. Henry
ist erstaunt und erklärt geduldig: "Es ist doch ganz einfach.
wenn
Sie mehr Fische fangen, verdienen Sie auch mehr Geld. Nach einiger
Zeit haben Sie ihren Kredit abbezahlt und dann können Sie
für
ein weiteres Boot sparen. Für dieses neue Boot nehmen Sie
sich einen
Angestellten. Jetzt ist Ihr Umsatz an Fischen schon so groß,
dass
Sie eine Fabrik bauen können die ihre Fische verarbeitet.
Sie können
noch weitere Fischerboote dazukaufen und Synergieeffekte nutzen,
indem Sie den See systematisch befischen. Zusätzlich empfehle
ich
Ihnen ihre Konkurrenten aufzukaufen und die ganze Fischproduktion
des Sees in Ihre Fabrik umzuleiten. So werden Sie zum Monopolisten
und können Ihren Abnehmern die Preise diktieren." "Aber wozu
denn
der ganze Stress?" fragt der Angler verständnislos.
Langsam wird Henry ärgerlich: "Verstehen Sie denn nicht?
Wenn
Sie Ihren Fischereibetrieb aufgebaut haben müssen Sie selbst
nicht mehr arbeiten. Sie können den ganzen Tag tun was Sie
wollen.
Was würden Sie denn tun wenn Sie nicht mehr arbeiten müssten?"
"Ich
würde wohl angeln gehen.", antwortet der Mann mit einem Schulterzucken.
Super Geschichte, nicht wahr? Frag dich mal selbst, ob die Schufterei
Jahr für Jahr für irgendwelche Ziele wirklich Sinn macht.
Wir leben
nicht 700 Jahre, verhalten uns aber oft so. Der Peter aus Kärnten
verdient mit seinem Fischbetrieb wunderbar. Er möchte aber
nicht
größer werden. ist nur mehr Arbeit und Stress, sagt
er :-)
Halte an deinem Traum Fest
Du kannst alles erreichen, was du dir vornimmst
du hast die innere Fähigkeit, zu werden was du willst -
Du hast die Energie, zu tun was du willst.
überlege was du dazu beitragen Kannst,
denke nach wie du das sein und das tun kannst,
was du als erstrebenswert erachtest und suche Menschen die dich
unterstützen
und du wirst deinen Träumen jeden Tag etwas näher kommen.
Und erscheint es manchmal auch sehr schwierig weiter zu machen,
suche nach möglichkeiten und halte trotzdem an deinem Traum
fest.
Eines Tages wirst du aufwachen und sehen,
dass du da bist und das tust, was du erträumt hast -
einfach deshalb, weil du den Mut hattest,
an deine Fähigkeit zu glauben
und an deinem Traum fest zu halten.
(Donna Levine)
"Mut ist die Kunst, Dinge zu wagen
bei denen andere schon beim Gedanken scheitern!"
Als ich mich selbst zu lieben begann
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist -
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiss ich: Das nennt man VERTRAUEN
Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit
zu leben.
Heute weiss ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben
zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung
zum
Wachsen war.
Heute weiss ich, das nennt man REIFE.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu
entwerfen.
Heute mache ich nur das, was nur Spaß und Freude
macht, was ich
liebe und was mein Herz zum Lachen bringt. auf meine eigene
Art und
Weise und in meinem eigenen Tempo.
Heute weiss ich, das nennt man EHRLICHKEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für
mich war. von
Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, was
mich immer
wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das "Gesunden Egoismus", aber heute
weiss ich, das
ist SELBSTLIEBE.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört immer recht haben zu wollen, so
habe ich mich
weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt, das nennt man DEMUT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert weiter in der Vergangenheit zu
leben und
mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTsein.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam
der Verstand
einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen
neue
Welten.
Heute weiss ich: DAS IST DAS LEBEN!
Gibt es ein Leben nach der "Geburt"?
Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält
sich im Bauch
seiner Mutter. "Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben
nach der Geburt?", fragt der eine Zwilling.
"Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden
stark für das, was draußen kommen wird", antwortet
der
andere Zwilling. "Ich glaube, das ist Blödsinn!", sagt der
erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben - wie
sollte das denn bitteschön aussehen?" "So ganz genau weiß
ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier
sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem
Mund essen?"
"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem
Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch
die
Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen?
Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."
"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein
bisschen anders." "Du spinnst! Es ist noch nie einer
zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt
ist das Leben zu Ende. Punktum." "Ich gebe ja zu, dass keiner
weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber
ich
weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie
wird
für uns sorgen." "Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an
eine
Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
"Na hier - überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr
und
durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!" "Quatsch!
Von
einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie
auch
nicht." "Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie
singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt
..."
Was hinter uns liegt,
und was vor uns liegt,
sind Winzigkeiten
im Vergleich zu dem,
was in uns liegt.
(O. W. Holmes)
Ein reicher Mann starb und hinterließ seinen
3 Söhnen 19 Kamele
und verfügte, dass der Älteste die Hälfte, der
zweite ein Viertel
und der dritte ein Fünftel der Herde haben sollte. Die Söhne
waren ratlos und fanden keine Lösung. Der Nachbar kam vorbei
und fragte: "Was seht ihr so traurig aus, kann ich euch helfen?"
Sie schilderten ihm ihr Dilemma. Da sagte der Nachbar: "Das
ist doch ganz einfach. Ich stelle mein Kamel dazu, und jetzt
kriegt der erste 10, der zweite 5 und der dritte 4 - und meins
nehme ich wieder mit und wünsche einen guten Tag."
Die 1000,00 dollar Geschichte vom
Klempner
Es gibt eine alte Geschichte über einen Klempner,
der gerufen
wurde, um das riesige Kesselsystem eines Dampfschiffes zu
reparieren, da es nicht mehr richtig funktionierte. Nachdem
er dem Maschinisten mit seinen Ausführungen über die
vorliegenden Schwierigkeiten zugehört und ihm ein paar
Fragen gestellt hatte, ging er in den Kesselraum. Er schaute
auf das Labyrinth ineinander verschlungener Röhren, lauschte
ein paar Minuten auf die Geräusche im Kessel und auf das
Zischen des entweichenden Dampfes und befühlte einige
Rohre mit seinen Händen. Dann summte er leise vor sich
hin, griff in seinen Overall, zog einen kleinen Hammer heraus
und schlug einmal leicht auf ein leuchtend rotes Ventil. Sofort
arbeitete das ganze System wieder vollkommen fehlerfrei,
und der Klempner ging nach Hause. Als der Eigner des
Dampfschiffes eine Rechnung über eintausend Dollar erhielt,
beschwerte er sich dafür, dass der Klempner nur etwa
fünfzehn Minuten im Maschinenraum war, und forderte
eine detaillierte Rechnung. Der Klempner schickte ihm diese:
Für einen leichten Schlag mit dem Hammer 0,50 Dollar
Für das Wissen um die richtige Stelle 999,50
Dollar
Gesamtsumme 1000.00 Dollar
Etwas zum Nachdenken von Roland Svabi
Stell' Dir vor, Du hast bei einem Wettbewerb
den folgenden Preis gewonnen:
Jeden Morgen stellt Dir die Bank 86'400 Euro auf Deinem
Bankkonto zur Verfügung.
Doch dieses Spiel hat - genau wie jedes andere - auch
gewisse Regeln.
Die erste Regel lautet:
Alles, was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben
hast, wird Dir wieder weggenommen, Du kannst das Geld
nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen,
Du kannst das Geld nur ausgeben.
Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst, stellt Dir die
Bank erneut 86'400 Euro für den kommenden Tag
auf Deinem Konto zur Verfügung.
Die zweite Regel ist:
Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden. Zu
jeder Zeit kann sie sagen:
Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Sie kann das Konto
schliessen, und Du bekommst kein neues mehr.
Was würdest Du tun?
Du würdest Dir alles kaufen, was Du möchtest?
Nicht nur für Dich selbst, auch für alle
anderen Menschen, die Du liebst?
Vielleicht sogar für Menschen, die Du nicht einmal
kennst, da Du das nie alles für dich allein ausgeben
könntest?
In jedem Fall aber würdest Du versuchen, jeden
Cent so auszugeben, dass Du ihn bestmöglich nutzt,
oder?
Weisst Du, eigentlich ist dieses Spiel die Realität.
Jeder von uns hat so eine "magische Bank".
Wir sehen sie nur nicht, denn die Bank ist die Zeit.
Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86'400
Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn
wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige
Zeit nicht gut geschrieben.
Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren,
für immer verloren.
Gestern ist vergangen.
Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen,
aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen,
ohne Vorwarnung.
Was machst Du also mit Deinen täglichen 86'400
Sekunden?
Sind sie nicht viel mehr Wert als die gleiche Menge
in Euro?
Na ja, vor lauter Freude über diese tolle Metapher
hat Roland nicht daran gedacht, den Schlaf abzuziehen.
Wenn ich am Abend einschlafe, habe ich knapp 60'000
Sekunden verbraucht.
Gefunden bei Hans-Peter Zimmermann www.hpz.com
Ein Lächeln
Ein Lächeln kostet nichts und macht viel aus,
Es macht die reicher, die es empfangen
Ohne die, die es geben, ärmer zu machen.
Es dauert nur einen Augenblick
Aber die Erinnerung daran ist manchmal ewig.
Niemand ist zu reich, um ohne es auszukommen,
Niemand ist zu arm, sodass es unnützlich ist,
Niemand ist so verachtbar, um es nicht zu verdienen.
Es schafft Glück im Heim, unterstützt in
Geschäften und in der Arbeit,
Es ist ein sensibles Zeichen der Freundschaft.
Ein Lächeln gibt dem müden Menschen Ruhe,
Gibt dem entmutigten Menschen den Mut zurück.
Man kann es nicht kaufen, nicht ausborgen, nicht stehlen
Da es nur Wert hat, von dem Moment an, wenn man es
gibt.
Und falls Ihr manchmal jemanden trefft,
Der nicht mehr weiss, ein Lächeln zu geben,
Seid grosszügig, gebt ihm Eures,
Weil niemand braucht so sehr ein Lächeln,
Als der, der es anderen nicht geben kann...
Alte Weisheit der Dekota-Indianer
"Wenn dein Pferd tot ist, steig ab."
Doch im Leben versuchen wir oft andere Strategien,
nach denen wir handeln:
1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche
2. Wir wechseln den Reiter
3. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das tote
Pferd zu analysieren
4. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man
dort tote Pferde reitet
5. Wir erhöhen die Qualitätsstandarts für
den Beritt toter Pferde
6. Wir bilden einen Task-Force, um das tote Pferd
wiederzubeleben
7. Wir stellen Vergleiche unterschiedlicher toter
Pferde an
8. Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob
ein Pferd tot ist
9. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das
tote Pferd zu reiten
10. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen, damit
sie schneller werden
11. Wir erklären, dass unser totes Pferd besser,
schneller und billiger tot ist
12. Wir strukturieren den Stall um
13. Wir verdoppeln die Futterration
14. Wir erklären, dass ein totes Pferd von Anfang
an unser Ziel war
15. Wir befördern den Reiter
16. Wir verleugnen, jemals ein Pferd besessen zu haben.
Wenn wir die gleichen Wege wie bisher gehen, werden
wir auch weiterhin die gleichen Ergebnisse haben.
Wenn wir andere Ergebnisse im Leben haben wollen,
müssen wir andere Wege gehen.
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