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"Angst vor dem Versagen ist das grösste Erfolgshindernis im Leben. Mut zum Handeln das Gegenmittel!" Autor unbekannt

Im Buddhismus erzählt man sich immer wieder eine Geschichte, die ausdrücken soll, wie wichtig das Leben im Hier und Jetzt ist:

Einige Schüler gingen zu Ihrem Meister. Sie wollten wissen, warum er immer so glücklich, zufrieden und ausgeglichen sei. Sie wären gerne so wie er. Der Meister sagte zu ihnen: "Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich mich setze, dann setze ich mich. Wenn ich esse und trinke, dann esse und trinke ich." Die Schüler schauten sich verdutzt an, weil sie mit der Antwort nichts anfangen konnten. Einer nahm seinen ganzen Mut zusammen und sagte zum Meister: "Meister, was du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, gehen, essen und trinken. Doch wir sind nicht glücklich. Was also ist das Geheimnis?" Der Meister wiederholte das soeben Gesagte. Über diese Antwort waren die Schüler leicht verärgert. Sie waren im Begriff zu gehen, als der Meister sagte: "Sicher liegt auch ihr und ihr geht auch und ihr esst und trinkt auch. Aber während ihr liegt, denkt ihr schon ans Aufstehen. Während ihr aufsteht, überlegt ihr, wohin ihr geht, und während ihr geht, fragt ihr euch, was ihr essen und trinken werdet. So sind eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo ihr gerade seid. Das Leben findet immer im Jetzt statt. Lasst euch auf diesen Augenblick ganz ein und ihr habt die Chance, wirklich glücklich zu sein.

Der Tempel der tausend Spiegel

Es gab in Indien den Tempel der tausend Spiegel. Er lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick war gewaltig. Eines Tages kam ein Hund und erklomm den Berg.

Er stieg die Stufen des Tempels hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel. Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde.

Er bekam Angst, sträubte das Nackenfell, klemmte den Schwanz zwischen die Beine, knurrte furchtbar und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde sträubten das Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die Beine, knurrten furchtbar und fletschten die Zähne.

Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden bestehe.

Einige Zeit später kam ein anderer Hund, der den Berg erklomm. Auch er stieg die Stufen hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel. Als er in den Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah auch er tausend andere Hunde. Er aber freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die Hunde zum Spielen auf. Dieser Hund verließ den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen Hunden bestehe, die ihm wohlgesonnen sind.

 

 

"Wer seelisch leidet, leidet nicht an der wirklichen Wirklichkeit, sondern an seinem Bild der Wirklichkeit" Paul Watzlawik

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus
Ein armer schottischer Farmer, Namens Flemming, versuchte so recht und schlecht seinen Lebensunterhalt mit redlicher Arbeit zu verdienen. Eines Tages, bei der Arbeit auf seinem Grund, hörte er einen Hilfeschrei aus dem nahegelegenen Moor. Er ließ sein Werkzeug fallen und rannte zu dem Moor. Er fand dort einen erschreckten Junge, bis zur Taille mit schwarzen Dreck beschmutzt, der schrie und sich abmühte, sich selbst zu befreien. Farmer Fleming rettete den Burschen vor einem möglicherweise langsamen und grauenhaften Tod. Am nächsten Tag fuhr ein nobler Wagen auf die spärlichen Ländereien des Schotten. Ein elegant angezogener Edelmann stieg aus und stellte sich als der Vater des Jungen vor, den Farmer Fleming gerettet hatte. "Ich möchte es Ihnen vergelten, dass Sie das Leben meines Sohnes gerettet haben", sagte der Edelmann. "Nein, ich kann keine Bezahlung annehmen für das was ich tat" winkte schottische Farmer ab. In diesem Moment kam der eigene Sohn des Farmers aus der Tür der Hütte. Der Edelmann fragte: "Ist das Ihr Sohn?" - "Ja", antwortete der Farmer stolz.

"Ich schlage Ihnen einen Handel vor: Lassen Sie mich ihm die gleiche Ausbildung zukommen lassen wie meinem Sohn. Wenn der Junge
seinem Vater ähnlich ist, wird er zweifellos zu einem Mann werden,
auf den wir beide stolz sein können." Und das tat er dann auch.
Der Sohn von Farmer Fleming besuchte die besten Schulen, promovierte
nach einiger Zeit an der St. Mary's Hospital Medical School in London und
wurde weltbekannt als Sir Alexander Fleming, dem Entdecker des Penicillins. Jahre später wurde der gleiche Sohn des Edelmanns, der aus dem Moor gerettet wurde, von einer Lungenentzündung heimgesucht. Was rettete diesmal sein Leben? Penicillin. Der Name des Edelmanns? Lord Randolph Churchill. Der Name seines Sohnes? Sir Winston Churchill.


Arbeite, als würdest Du das Geld nicht brauchen.
Liebe, als seiest Du niemals verletzt worden.
Tanze, als würde Dir niemand dabei zusehen.
Singe, als würde Dir niemand dabei zuhören.
Lebe als wäre es der Himmel auf Erden.

EIN IRISCHER FREUNDSCHAFTSWUNSCH
Möge immer eine Arbeit für Deine Hände da sein;
Möge dein Geldbeutel immer eine oder zwei Münzen mehr enthalten
als du brauchst;
Möge die Sonne immer durch Deine Fensterscheiben scheinen und
dich fröhlich stimmen;
Möge auf jeden Regenschauer gewiss ein Regenbogen folgen;
Möge die Hand eines Freundes immer für Dich da sein;
Möge Gott Dein Herz mit Freude füllen, um Dich aufzumuntern.

 

Die Geschichte vom Hammer

Eines Tages entschließt sich ein Mann ein Bild aufzuhängen. Leider hat
er nur Nägel, aber keinen Hammer. Was tun? Er überlegt. Sein Nachbar
hat einen Hammer. Der Mann sagt sich: Problem gelöst, ich gehe zu ihm
hin und leihe mir den Hammer. Doch was mache ich, denkt sich der Mann,
wenn der Nachbar mir den Hammer nicht geben will? Gestern sah er schon
so griesgrämig aus. Ich habe ihm freundlich "Guten Tag" gesagt und er hat
nur genickt. Wenn überhaupt. Vielleicht hat er es gar nicht richtig gehört,
dass ich ihn gegrüßt habe. Vielleicht hat er aber auch was gegen mich. Aber
was? Ich habe ihm doch nichts getan. Ich bin immer nett zu ihm. Wenn er
von mir ein Werkzeug leihen wollte, würde ich es ihm sofort geben. Warum
er nicht? Wieso schlägt man seinem Mitmenschen einfach so einen Gefallen
ab? Wahrscheinlich fühlt er sich gut dabei. Wahrscheinlich ist das seine Art,
seine Macht zu genießen. Jetzt bildet der sich ein, bloß weil er einen Hammer
hat, müsste ich vor ihm auf den Knien rumrutschen, oder was? Solche Leute
sind doch einfach ekelhaft.
Mit diesen Gedanken erreicht der Mann die Tür von seinem Nachbarn. Er
presst den Finger auf die Klingel und wartet, bis die Tür aufgeht. Bevor sein
verdutzter Nachbar auch nur "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn der Mann an:
"Wissen Sie was? Ihren blöden Hammer können Sie behalten!"
Aus dem Buch "Anleitung zum Unglücklichsein" von Paul Watzlawick

 

Glück oder Unglück
Ein alter Mann und sein Sohn
bestellten gemeinsam ihren kleinen Hof.
Sie hatten ein schönes kräftiges Pferd, das den Pflug zog.
Die Nachbarn beneideten den alten Mann um dieses kräftige Pferd.
Eines Tages lief das Pferd fort. Wie, schrecklich,
sagten die Nachbarn, welch ein Unglück.
Wer weiß, erwiderte der alte Bauer, ob Glück oder Unglück?
Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück,
es brachte mehrere wilde Pferde mit in den Stall.

Wie wunderbar, sagten die Nachbarn, welch ein Glück.
-Glück oder Unglück? Wer weiß, sagte der Alte.
Am nächsten Morgen wollte der Sohn eines der wilden Pferde
zureiten. Er stürzte vom Pferd und brach sich ein Bein.
Wie schrecklich, welch ein Unglück, sagten die Nachbarn.

Unglück oder Glück? Wer weiß, sagte der Alte.
Die Soldaten kamen ins Dorf und holten alle jungen Männer
in den Krieg. Den Sohn des Bauern konnten sie nicht brauchen
darum blieb er als Einziger verschont.
Glück oder Unglück? Wer weiß, sagte der Alte.
Aus:Der Pfad des friedvollen Kriegers, Dan Millman

 

"Das Glück ist ein Mosaikbild,
das aus lauter unscheinbaren
kleinen Freuden zusammengesetzt ist."
Daniel Spitzer

"Wenn Du an Dir selbst nicht Freude hast,
die Welt wird Dir nicht Freude machen."
Paul Heyse

Erfolg
"Erfolg heißt: Oft und viel lachen: die Achtung
intelligenter Menschen und die Zuneigung von
Kindern gewinnen; die Anerkennung aufrichtiger
Kritiker verdienen und den Verrat falscher Freunde
ertragen; Schönheit bewundern, in anderen das Beste finden;
die Welt ein wenig besser verlassen, ob durch
ein gesundes Kind; ein Stückchen Garten oder einen
kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft;
wissen, dass wenigstens das Leben eines anderen
Menschen leichter war, weil Du gelebt hast.
Das bedeutet, nicht umsonst gelebt zu haben."
Ralph Waldo emerson

 

Geduld
Hab Geduld, denn alle Dinge sind schwierig,
bevor sie leicht werden." Franz. Sprichwort

Das Allerwichtigste
"Man muss so leben,
als habe man nur noch eine Stunde Zeit
und könne nur das Allerwichtigste erledigen.
Und gleichzeitig so, als werde man das,
was man tut, bis in alle ewigkeit fortsetzen."
Leo Tolstoi

Das goldene Ei

Es war einmal ein armer Bauer der eines Tages im Nest
seiner Lieblingsgans ein goldenes Ei entdeckte. Zunächst
dachte er, es müsse sich um eine Täuschung handeln.
Aber anstatt das Ei beiseite zu legen, beschloss er,
es schätzen zu lassen.
Das Ei war aus reinem Gold. Der Bauer konnte sein Glück
kaum fassen. Am nächsten Tag wiederholte sich das Ereignis
und er staunte noch mehr. Tag für Tag lief er nach dem
Erwachen zum Nest und fand ein goldenes Ei. Der Bauer wurde
sagenhaft reich. Aber mit wachsendem Reichtum kam auch
die Gier und Ungeduld. Er wollte nicht mehr geduldig von
einem Tag zum anderen warten, bis sie wieder ein goldenes
Ei legte. Er beschloss die Gans zu schlachten, damit er
die Eier auf einmal bekäme. Doch als der Bauer die Gans
aufschnitt, war diese leer. Nun hatte er nichts weiter
als eine tote Gans, die keine goldenen Eier mehr legen
konnte.

Glück

"Solange du nach dem Glücke jagst,
bist du nicht reif zum Glücklichsein,
und wäre alles Liebste dein.
Solange du um Verlorenes klagst
und Ziele hast und rastlos bist,
weißt du noch nicht, was Friede ist.
Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
nicht Ziel mehr, noch Begehren kennst,
das Glück nicht mehr mit Namen nennst,
dann reicht dir des Geschehens Flut
nicht mehr ans Herz, und deine Seele ruht."

Spuren im Sand
Ich träumte eines Nachts, ich ing am Meer entlang mit meinem Herrn.
Und es entstand vor meinen Augen, Streiflichtern gleich, mein Leben.
Für jeden Abschnitt, wie mir schien, entdeckte ich je zwei Paar Schritte
im Sand; die einen gehörten mir, die anderen meinem Herren.

Als dann das letzte Bild an mir vorbeigeglitten war, da sah ich zurück
und stellte fest, dass viele Male nur ein Paar Schritte in dem Sand zu
sehen waren. Diese zeichneten die Phase meines Lebens, die mir am
schwersten geworden waren.

Das machte mich verwirrt, und fragend wandte ich mich an den Herrn:
"Als ich Dir damals alles, was ich hatte, übergab, um Dir zu folgen, da
sagtest Du, Du würdest immer bei mir sein. Doch in den tiefsten Nöten
meines Lebens sehe ich nur eine Spur hier im Sand. Warum verließest
du mich den gerade dann, als ich dich so verzweifelt brauchte?"

Der Herr nahm meine Hand und sagte: "Nie ließ ich Dich allein, schon
gar nicht in den Zeiten, da Du littest und angefochten warst. Wo Du
nur ein Paar Spuren hier im Sand erkennst, da trug ich dich auf
meinen Schultern."


"Wenn Du im Leben höher steigen willst,
musst du Ballast abwerfen."


Ausreden - Ausflüchte

Viele Menschen machen Zeit ihres Lebens

Ihre schlimme Kindheit
ihre schlechte Erziehung
die mangelhafte Schulbildung
das sie ein Mann oder eine Frau sind
zu jung oder zu alt
zu dick oder zu dünn
zu groß oder zu klein
die augenblickliche Lage in der Familie
den Streit in der Partnerschaft
die Situation am Arbeitsplatz
die politische Veränderung
die wirtschaflichen Ereignisse
die finanziellen Schwierigkeiten
ihre ungerechte Behandlung
die unsicheren Zeiten
das unbeständige Wetter
oder andere Umstände
für ihre Probleme verantwortlich. ... und Du?


Unmöglich

Man Muss das Unmögliche versuchen,
um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse

Freiheit
Die größte Freiheit Deines Lebens
liegt darin, dass Du Dein Leben ändern kannst,
indem Du Deine Geisteshaltung änderst.
Albert Schweitzer

Schicksal
Achte stets auf Deine Gedanken,
sie werden zu Worten.
Achte auf deine Worte,
sie werden zu Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
sie werden zu Gewohnheiten.
achte auf Deine Gewohnheiten,
Sie werden zu Charaktereigenschaften.
Achte auf Deinen Charakter,
er wird dein Schicksal.

Zeit
Wer nicht mit der Zeit geht,
geht mit der Zeit!

Zweifel
Wenn einer sagt,
du kannst das nicht
so lach iHm ins Gesicht;
den tausendfacher Zweifel
verringert kein Gewicht.

 

Glück
"Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab."
Marc Aurel

Investition und Wirtschaftekrise
Eine Investition in Wissen ist bestens angelegt und bringt immer noch die besten Zinsen.
(Benjamin Franklin)

"Wer einsieht, dass er seine Wirklichkeit selbst konstruiert, der ist wirklich frei. Er weiß, dass er seine Wirklichkeit jederzeit ändern kann."
(Paul Watzlawick, amerikanischer Kreativitätsforscher)

 

Die Geschichte von den ungleichen Zwillingen

Es waren einmal Zwillinge, die glichen sich äußerlich wie ein Ei dem anderen. Ansonsten waren aber vollkommen verschieden.

Wenn es dem einen zu heiß war, war es dem anderen zu kalt. Wenn der eine sagte: "Die Musik ist zu laut", wollte der andere die Musik noch lauter. Und der auffälligste Unterschied zwischen den beiden war der, dass der eine von ihnen zu jeder Stunde optimistisch und zuversichtlich war, während sich der andere immer schlecht gelaunt und und pessimistisch gab.

Als sie nun eines Tages Geburtstag hatten, wagte der Vater der Zwillinge ein Experiment: Er wartete am Vorabend des Geburtstages so lange, bis seine Söhne eingeschlafen waren, und machte sich dann heimlich ans Werk.

Er füllte das Zimmer des Pessimisten bis unter die Decke voll mit den schönsten Geschenken: Spielzeug, Sportgeräte, technische Geräte und vieles mehr. Dem Optimisten aber legte er nur einen stinkenden Haufen Pferdeäpfel ins Zimmer - sonst nichts. Nun war er gespannt, was passieren würde.

Am nächsten Morgen schaute der Vater zuerst ins Zimmer des Pessimisten. Er fand ihn laut klagend am Boden sitzen, inmitten der ganzen wundervollen Geschenke.

"Warum weinst du denn?" fragte der Vater.

"Erstens, weil meine Freunde neidisch sein werden, zweitens, weil ich die ganzen Gebrauchsanleitungen lesen muss,
bevor ich mit den Geschenken etwas anfangen kann, drittens, weil ich für die meisten dieser Spielsachen ständig neue Batterien brauchen werde und viertens, weil im Lauf der Zeit bestimmt ein paar von den Spielsachen kaputtgehen werden!"

Darauf ging der Vater in das Zimmer des optimistischen Zwillings. Dieser hüpfte vor Freude um die Pferdeäpfel herum.

"Warum bist du denn so fröhlich?" fragte der Vater.

"Ganz einfach", antwortete dieser "weil irgendwo im Haus ein Pony sein muss!"

 

Der Indianer und die Wölfe

Ein alter Indianer erzählte seinem Enkel von einer großen
Tragödie und wie sie ihn nach vielen Jahren immer noch
beschäftigte. "Was fühlst du, wenn du heute darüber sprichst?"
fragte der Enkel. Der Alte antwortete: "Es ist als ob zwei
Wölfe in meinem Herzen kämpfen. Der eine Wolf ist rachsüchtig
und gewalttätig. Der andere ist großmütig und liebevoll." Der
Enkel fragte: "Welcher Wolf wird den Kampf in deinem
Herzen gewinnen?" "Der Wolf den ich füttere!" sagte der Alte :-)

Je länger das Konzept, desto kürzer der Erfolg:

Um herauszufinden, wer der Stärkere ist, veranstalteten jüngst
eine deutsche und eine japanische Firma ein Wettrudern auf dem
Rhein. Die Japaner gewannen zur allgemeinen Verblüffung mit einem
Kilometer Vorsprung.

Tief betroffen setzte daraufhin das oberste Management des deutschen
Unternehmens ein Projektteam ein, das die Ursache der Niederlage
erforschen sollte. Nach wochenlangen Analysen fand es heraus, dass
bei den Japanern sieben Leute ruderten und einer steuert, während
im deutschen Boot einer ruderte und sieben steuerten.

Daraufhin engagierte das deutsche Unternehmen eine Beraterfirma, um
die Struktur des Teams zu untersuchen. Nach einigen Monaten, verbunden
mit beträchtlichen Kosten, ermittelten die Berater, dass die Deutschen
nicht richtig gesteuert hätten.

Flugs wurde die Organisation geändert: Es gab fortan vier Steuerleute,
zwei Obersteuerleute, einen Steuerdirektor und einen Ruderer. Für letzteren
wurde als Ansporn ein Prämiensystem ausgetüftelt.
Im nächsten Jahr gewannen die Japaner mit zwei Kilometer Vorsprung.


das alter


Es ist schon seltsam mit dem Alter:
Wenn man 13 und noch ein Kind
weiß man glasklar, dass das Alter so
um 20 rum beginnt

Ist man selber aber 20,
denkt man nicht mehr ganz so steif,
glaubt jedoch: genau um 30
sei man für den Sperrmüll reif.

Dreißiger, schon etwas weiser
und vom Lebenskampf geprägt,
haben den Beginn des Alters
auf den Punkt 40 festgelegt.

Vierziger, mit Hang zum Grübeln,
sagen dumpf wie ein Fagott,
50 sei die Altersgrenze,
und von da an sei man Schrott.

Doch die Fünfziger,
die KLugen, denken überhaupt nicht dran.
Jung sind alle, die noch lachen,
leben, lieben, weitermachen.

Alter...?
Fängt mit Hundert an!

(Kaul, Adolph und Fröhlich, 1994, S 14)

Adler oder Huhn

Ein Mann ging in den Wald, um Pilze zu sammeln. Da fand er ein Ei, das offensichtlich aus einem Vogelnest gefallen war. Er nahm das Ei mit nach Hause und legte es zu den Hühnereiern die gerade von einer Henne ausgebrütet wurden. Der Vogel wuchs mit den anderen Hühnern, Enten und Truthennen am Hühnerhof auf, obwohl er ein Adler war, der König der Vögel. aber der Mann wusste das nicht.

Nach fünf Jahren erhielt er den Besuch von einem naturkundigen Mann. Und als sie miteinander in den Garten gingen, sagte dieser: "Der Vogel dort ist kein Huhn. Es ist ein Adler!". "Ja" sagte der Mann, "das mag schon so sein, aber er ist mit den Hühnern aufgewachsen, er frisst das gleiche und verhält sich auch so. Er ist jetzt kein Adler mehr, sondern ein Huhn, auch wenn seine Flügel 3 Meter breit sind". "Nein", sagte der Andere: "Er ist immer noch ein Adler, denn er hat das Herz eines Adlers. Und das wird ihn hoch auffliegen lassen in die Lüfte". "Nein, nein", sagte der Mann, "er  verhält sich jetzt so, wie ein richtiges Huhn, er könnte ja fliegen, wenn er wollte, er bewegt sich im Freien mit den anderen Hühnern und könnte wegfliegen  aber er hat es noch niemals versucht. Ich glaube er wird niemals fliegen".
Daraufhin beschlossen sie eine Probe zu machen. Der naturkundige Mann nahm den Adler, hob ihn in die Höhe und sagte beschwörend: "Der Du ein Adler bist, der Du dem Himmel gehörst und nicht dieser Erde, Breite Deine Schwingen aus und fliege."
Der Adler saß auf der hochgereckten Faust und blickte um sich. Hinter sich sah er die Hühner nach ihren Körnern picken, und sprang zu ihnen hinunter.
Der Mann sagte: "Ich habe Dir gesagt, er lebt jetzt wie ein Huhn und wie es aussieht fühlt er sich bei den Hühnern wohl, er hat hier ja alle. Er bekommt regelmäßig Futter, hat einen sicheren Stall und genügend Freunde."
"Nein", sagte der andere, "er ist ein Adler und er hat mehr Potential. hier verkümmert er nur noch weiter, wenn du einverstanden bist  versuche ich es morgen noch einmal."
Am anderen Tag stieg er mit dem Adler auf das Dach des Hauses, hob ihn empor und sagte: "Adler, der Du ein Adler bist, breite Deine Schwingen aus und fliege!" Aber als der Adler wieder die scharrenden Hühner im Hof erblickte, sprang er abermals zu ihnen hinunter und scharrte mit ihnen.
Da sagte der Mann wieder: "Ich habe Dir gesagt, er ist ein Huhn!". "Nein", sagte der andere, "er ist ein Adler und hat immer noch das Herz eines Adlers. Lass es uns noch ein einziges Mal versuchen. Morgen werde ich ihn fliegen lassen!"
Am nächsten Tag erhob er sich früh morgens, nahm den Adler und brachte ihn hinaus aus der Stadt, weit weg von den Häusern, an den Fuß eines hohen Berges. Die Sonne stieg gerade auf, sie vergoldete den Gipfel des Berges, und alles erstrahlte an diesem wundervollen Morgen.
Er hob den Adler hoch und sagte zu ihm: "Adler, Du bist ein Adler! Du gehörst dem Himmel und nicht dieser Erde. Breite Deine Schwingen aus und fliege." Der Adler blickte umher, zitterte, als erfülle ihn neues Leben, aber er flog nicht. Da ließ ihn der naturkundige Mann direkt in die Sonne schauen und plötzlich breitete der Adler seine gewaltigen Flügel aus, erhob sich mit dem Schrei eines Adlers, flog höher und höher und kehrte nie wieder zurück.

Schicksal
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

"Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu sein!"

Zwei Kirschenkerne


Es steckten einmal zwei Kirschenkerne nebeneinander im Boden. Der erste Kern sprach: "Ich will wachsen. Ich will meine Wurzeln tief in die Erde senden, ich will als kleines Pflänzchen kräftig wachsen. Ich will meine Blätter entfalten, Blüten treiben und mit ihnen die Ankunft des Frühlings feiern. Ich will die sonne spüren, mich vom Wind hin und herwehen lassen und den Morgentau auf mir spüren. Im Herbst möchte ich Menschen mit meinen Früchten beglücken. Ich will die schönsten Kirschen des Landes produzieren. Ich will wachsen!"

Der zweite Kern sprach: "Es ist hier so dunkel und so bitterkalt. ich fürchte mich. Wenn ich meine Wurzeln in den Boden sende, weiß ich nicht, was mich dort erwartet. Schon jetzt spüre ich viel Wasse an meinen Wurzelenden. Wenn ich wachse, befürchte ich, dass es mir wehtut oder dass mein Stamm Schaden nehmen könnte, wenn ich versuche die Erdkruste zu durchbrechen. Ich weiß nicht, was dort oben über Erde auf mich lauert. Es kann so viel geschehen, wenn ich wachse. Selbst wenn ich groß und stark bin, kann mich ein einziger Sturm zu Fall bringen. Nein, ich bleibe lieber hier und warte." Eines Morgens kam eine Maus vorbei und grub ein Loch in den Boden. Dabei störte sie der Kirschenkern, den sie daraufhin aus den Boden kratze. Nun war er seiner Umwelt schutzlos ausgeliefert. In der Gluthitze der Sonne verdörrte er inerhalb weniger Stunden. Und nur der erste Kirschkern wuchs zu einem kräftigen Kirschbaum heran.

Alles in der Natur ist auf Wachstum ausgerichtet. Wer die Zeit anhalten möchte, nicht weiterwachsen möchte, wird untergehen.

 

"Für einen, der nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, ist kein Wind der richtige Wind."

 

"Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen.
Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden."

[Johann Wolfgang von Goethe]

Zum Nachdenken

"Warum ist hier jeder glücklich außer mir?"
"Weil sie gelernt haben, überall Güte und Schönheit zu sehen", sagte der Meister.
"Warum sehe ich nicht überall Güte und Schönheit?"
"Weil du draußen nicht etwas sehen kannst, was du in deinem Inneren nicht siehst."

[aus "Eine Minute Weisheit" von Anthony de Mello]

"Eine Minute ärgern bedeutet 60 Sekunden verlorene Freude!"


"Die Probleme, denen wir begegnen,
können nicht auf der gleichen Denkebene gelöst werden,
auf der sie entstanden sind."

[Albert Einstein]

Die Zukunft hat viele Namen:

Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare.
Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte.
Für die Tapferen ist sie die Chance.

[Victor Hugo]

Fische am Strand

Obwohl die Geschichte von den Fischen am Strand strand sehr bekannt ist möchten wir sie hier noch einmal erzählen.

Eines Morgens ging eine junge Frau in aller Früh am Strand spazieren und sah zu wie die Wellen sich am Ufer brachen. Dabei erblickte sie etwas höchst ungewöhnliches: Der Strand war übersät mit Tausenden kleinen Fischen die ans Ufer geschwemmt worden waren und noch zappelten bevor sie in der aufgehenden Sonne zu vertrocknen drohten.

In der ferne war ein alter mann damit beschäftigt die Fische aufzuheben und ins Meer zurückzuwerfen. langsam einen nach dem anderen.

Als die junge Frau ihm so nahe war, dass er sie trotz des Rauschens der Wellen hören konnte, sagte sie: "Sie verschwenden nur Ihre Zeit, Hier liegen Tausende von fischen im Sand. Da spielt es doch keine Rolle, ob Sie ein paar zurückwerfen!"

Der alte Mann hob wieder einen Fisch auf und schleuderte ihn mit aller Kraft ins Meer zurück." Für ihn hat es eine Rolle gespielt!" erwiderte er und bückte sich erneut.

Die Hummel ...

 

Wer immer nur denkt oder sagt: "Ich kann das nicht!" setzt sich nur selbst unnötige Grenzen. Denke an die Hummel.

Hat o,7cm² Flügelfläche bei 1,2 g Gewicht.
Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen.

Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt einfach trotzdem.

Eine Weisheit der Dakota Indianer lautet:

Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab. Doch im Berufsleben versuchen manche Strategien, nach denen sie handeln und oft scheitern...

  • ... wir besorgen uns eine stärkere Peitsche
  • ... wir wechseln die Reiter
  • ... wir sagen, so haben wir das Pferd doch immer geritten
  • ... wir gründen einen Arbeitskreis um das Pferd zu analysieren
  • ... wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet
  • ... wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde
  • ... wir bilden eine Task-Force, um das Pferd wiederzubeleben
  • ... wir kaufen Leute von ausserhalb ein, die angeblich tote Pferde reiten können
  • ... wir schieben eine Trainingseinheit ein um besser reiten zu lernen
  • ... wir stellen Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an
  • ... wir ändern die Kriterien die besagen, dass ein Pferd tot ist
  • ... wir schirren mehrere tote Pferde gemeinsam an damit wir schneller werden
  • ... wir erklären: kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht mehr reiten kann
  • ... wir machen eine Studie um zu sehen, ob es bessere oder billigere tote Pferde gibt!
  • ... wir erklären, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot ist als andere Pferde
  • ... wir bilden Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden
  • ... wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für tote Pferde
  • ... wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein
  • ... wir vergrössern den Verantwortungsbereich des toten Pferdes
  • ... wir bilden Sonderabteilungen, die sich nur mit Bedürfnissen toter Pferde beschäftigen
  • ... wir entwickeln ein Motivations-Programm für tote Pferde
  • ... wir strukturieren um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt

INKARNATIONSVERTRAG

Es ist hilfreich, über jeden Satz einzeln nachzudenken.

  • §1: Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.
  • §2: Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein es zu benutzen.
  • §3: Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.
  • §4: Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt die selben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.
  • §5: Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen antun, kommt zu Ihnen zurück.
  • §6: Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde. (Auch inkarnationsübergreifend)
  • §7: Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten. (Handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit.)
  • §8: Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.
  • §9: Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen. (Es kann zu Wartezeiten kommen.)
  • §10: Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.
  • §11: Was befriedigend ist bestimmen Sie!

Nützliche Hinweise und Tipps:

  • Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben
  • Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit
  • Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren
  • Regeln sind dazu da um überprüft zu werden
  • Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein
  • Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger dauern
  • Zeit ist eine Illusion!
  • Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen
  • Alles innerhalb des Schulungsraumes reagiert auf Herzensausstrahlung
  • Versuche den Schulungsraum zu beschädigen führen zu Einschränkungen
  • Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen
  • Gewalt führt niemals zu einer Lösung
  • Es kann nützlich sein, darauf zu achten welche Situationen sich wiederholen
  • Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen verfälschen
  • Nur weil alle sich auf eine Weise verhalten muss das nicht bedeuten, dass es richtig ist
  • Es gibt selten nur eine richtige Lösung
  • Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen
  • Es gibt absolut keine Extraklauseln
  • Sie werden geliebt (Auch wenn Sie in der Bronx oder Somalia sind). Alles andere ist Täuschung
  • Lektionen sind besondere Gelegenheiten sich zu entwickeln und keine böse Absicht.
    Es kann riskant sein seinen Körper anderen anzuvertrauen
  • Andere in der Entwicklung zu behindern bringt keinen Vorteil
  • Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit den Körper zu verlassen
  • Erinnerungen an Erfahrungen außerhalb des Körpers werden nicht im Körper bzw. Gehirn gespeichert
  • Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr gutes Recht. An den Körpern anderer erfordert es deren Einwilligung
  • Abgucken ist sinnlos!
  • Wer Ihnen eine Lebensversicherung anbietet ist ein Betrüger
  • Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem Papierkram
  • Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung
  • Es geht nicht darum Erster zu sein
  • Es geht nicht darum cool auszusehen
  • Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie
  • Sie sind nicht der Einzige der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt
  • Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben ist es unnütz, sich darüber zu beschweren, dass Sie hier sind

[Jo Conrad, 15.3.2002, www.freigeist-forum.de.tc]

Relativität

"Wenn man zwei Stunden mit einem netten Mädchen zusammensitzt, meint man es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man es wären zwei Stunden. Das ist Relativität."

[Albert Einstein]

Dein Lebensweg

Niemand kennt den Weg den Du vor Dir hast. Noch nie ist jemand diesen Weg gegangen und niemals wird ein anderer diesen Weg gehen, denn es ist Dein Weg.

Er ist so einmalig, wie Du einmalig bist.
Ja, Du bist einmalig und du hast einen wertvollen Beitrag in Deinem Leben zu leisten auf Deine ganz besondere Art: Deine wahre Bestimmung.

So gehe Deinen Weg, gehe ihn auf Deine einmalige Art, aber versuche nicht, möglichst schnell am Ziel zu sein.
Denn es gibt kein Ziel. Der Weg ist das Ziel, das Ziel ist nur das Ende des Weges und der Anfang eines neuen Weges.

Also genieße Deinen Weg, Deinen einmaligen, wundervollen Lebensweg. Lass Dich jeden Tag vom Leben beschenken und wenn Du bereit bist, lass Dich vom inneren Meister führen. Damit Du die einmalige Melodie Deines Lebens immer reiner hörst.

Und singe! Denn alles findet nur Dir zur Freude statt. Die ganze Schöpfung ist nur für Dich da.

[aus Mentaltraining/Prof.Mag. Rita Zinterhof]

Die Geschichte vom Wein und der Glasschüssel

Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an die Geschichte "der Wein und die Glasschüssel"

Ein Professor stand vor seiner Philosophieklasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Wortlos nahm er eine sehr große Glasschüssel und begann diese mit faustgroßen Steinen zu füllen. Als er fertig war fragte er die Studenten, ob die Schüssel nun voll sei. Sie bejahten dies.

Jetzt nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte die Schüssel sachte, und die Kieselsteine rollten in die Leeräume zwischen den Steinen. Dann fragte er die Studenten wieder ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.

Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in die Schüssel. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Auf die erneute Frage ob die Schüssel nun voll sei, antworteten die Studenten einstimmig mit "Ja".

Jetzt holte der Professor ein Glas Wein unter dem Tisch hervor, schüttete den Inhalt in die Schüssel und füllte so den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.

"Nun", sagte der Professor als das Lachen allmählich verklang, "ich möchte, dass Sie diese Schüssel als Repräsentation Ihres Lebens betrachten: Die großen Steine sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben, Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde. falls Ihnen alles verloren ginge und nur noch diese blieben, Ihr Leben trotzdem noch erfüllt sein würde.

Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles Andere, die Kleinigkeiten.

Wenn Sie den Sand zuerst in den Topf geben, bleibt weder Platz für die Kieselsteine noch für die großen steine. Das selbe gilt für Ihr Leben: Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wirklich wichtigen Dinge.

Spielen Sie mit Ihren Kindern, nehmen sie ihre gesundheit ernst, Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus.

Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen.

"Achten Sie zuerst auf die großen Steine - die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Prioritäten. Der Rest ist nur Sand."

Einige der Studenten hoben die Hand und wollten wissen was es mit dem Wein auf sich habe. Der Professor schmunzelte:

"Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es soll Ihnen zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, immer noch Platz ist für ein Gläschen Wein."

 

mehr Fische - Wozu soll das gut sein?

henry, Ein deutscher manager im Süden auf Urlaub geht Jeden Morgen den Strand entlang. Immer an der gleichen Stelle sieht er einen Mann dort angeln. den Mann hat er auch am abend beim spaziergang gesehen. Eines Tages spricht er den Angler an und fragt ihn wie man denn so lebt von
dieser Arbeit? "Ach, es reicht zum Leben" antwortet dieser.

"Hören Sie sagt der Manager, ich leihe Ihnen Geld für ein Boot und ein
Netz. damit können Sie Ihre Fischproduktion vervielfachen." "Wozu
sollte ich denn noch mehr Fische fangen?" Fragt der Angler. Henry
ist erstaunt und erklärt geduldig: "Es ist doch ganz einfach. wenn
Sie mehr Fische fangen, verdienen Sie auch mehr Geld. Nach einiger
Zeit haben Sie ihren Kredit abbezahlt und dann können Sie für
ein weiteres Boot sparen. Für dieses neue Boot nehmen Sie sich einen
Angestellten. Jetzt ist Ihr Umsatz an Fischen schon so groß, dass
Sie eine Fabrik bauen können die ihre Fische verarbeitet. Sie können
noch weitere Fischerboote dazukaufen und Synergieeffekte nutzen,
indem Sie den See systematisch befischen. Zusätzlich empfehle ich
Ihnen ihre Konkurrenten aufzukaufen und die ganze Fischproduktion
des Sees in Ihre Fabrik umzuleiten. So werden Sie zum Monopolisten
und können Ihren Abnehmern die Preise diktieren." "Aber wozu denn
der ganze Stress?" fragt der Angler verständnislos.

Langsam wird Henry ärgerlich: "Verstehen Sie denn nicht? Wenn
Sie Ihren Fischereibetrieb aufgebaut haben müssen Sie selbst
nicht mehr arbeiten. Sie können den ganzen Tag tun was Sie wollen.
Was würden Sie denn tun wenn Sie nicht mehr arbeiten müssten?" "Ich
würde wohl angeln gehen.", antwortet der Mann mit einem Schulterzucken.

Super Geschichte, nicht wahr? Frag dich mal selbst, ob die Schufterei
Jahr für Jahr für irgendwelche Ziele wirklich Sinn macht. Wir leben
nicht 700 Jahre, verhalten uns aber oft so. Der Peter aus Kärnten
verdient mit seinem Fischbetrieb wunderbar. Er möchte aber nicht
größer werden. ist nur mehr Arbeit und Stress, sagt er :-)

 


Halte an deinem Traum Fest

Du kannst alles erreichen, was du dir vornimmst
du hast die innere Fähigkeit, zu werden was du willst -
Du hast die Energie, zu tun was du willst.

überlege was du dazu beitragen Kannst,
denke nach wie du das sein und das tun kannst,
was du als erstrebenswert erachtest und suche Menschen die dich unterstützen
und du wirst deinen Träumen jeden Tag etwas näher kommen.

Und erscheint es manchmal auch sehr schwierig weiter zu machen,
suche nach möglichkeiten und halte trotzdem an deinem Traum fest.
Eines Tages wirst du aufwachen und sehen,
dass du da bist und das tust, was du erträumt hast -
einfach deshalb, weil du den Mut hattest,
an deine Fähigkeit zu glauben
und an deinem Traum fest zu halten.
(Donna Levine)

 

"Mut ist die Kunst, Dinge zu wagen bei denen andere schon beim Gedanken scheitern!"



  Als ich mich selbst zu lieben begann


  habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit
  zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
  und dass alles, was geschieht, richtig ist -
  von da an konnte ich ruhig sein.
  Heute weiss ich: Das nennt man VERTRAUEN

  Als ich mich selbst zu lieben begann,
  konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
  nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
  Heute weiss ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

  Als ich mich selbst zu lieben begann,
  habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
  und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum
  Wachsen war.
  Heute weiss ich, das nennt man REIFE.

  Als ich mich selbst zu lieben begann,
  habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
  und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu
  entwerfen.
  Heute mache ich nur das, was nur Spaß und Freude macht, was ich
  liebe und was mein Herz zum Lachen bringt. auf meine eigene Art und
  Weise und in meinem eigenen Tempo.
  Heute weiss ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

  Als ich mich selbst zu lieben begann,
  habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war. von
  Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, was mich immer
  wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
  Anfangs nannte ich das "Gesunden Egoismus", aber heute weiss ich, das
  ist SELBSTLIEBE.

  Als ich mich selbst zu lieben begann,
  habe ich aufgehört immer recht haben zu wollen, so habe ich mich
  weniger geirrt.
  Heute habe ich erkannt, das nennt man DEMUT.

  Als ich mich selbst zu lieben begann,
  habe ich mich geweigert weiter in der Vergangenheit zu leben und
  mich um meine Zukunft zu sorgen.
  Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick wo ALLES stattfindet,
  so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTsein.

  Als ich mich selbst zu lieben begann,
  da erkannte ich, dass mich mein Denken
  armselig und krank machen kann.
  Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand
  einen wichtigen Partner.
  Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

  Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
  Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
  denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue
  Welten.
  Heute weiss ich: DAS IST DAS LEBEN!

 

Gibt es ein Leben nach der "Geburt"?

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch
seiner Mutter. "Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben
nach der Geburt?", fragt der eine Zwilling.
"Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden
stark für das, was draußen kommen wird", antwortet der
andere Zwilling. "Ich glaube, das ist Blödsinn!", sagt der
erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben - wie
sollte das denn bitteschön aussehen?" "So ganz genau weiß
ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier
sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem
Mund essen?"
"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem
Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die
Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen?
Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."
"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein
bisschen anders." "Du spinnst! Es ist noch nie einer
zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt
ist das Leben zu Ende. Punktum." "Ich gebe ja zu, dass keiner
weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich
weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie wird
für uns sorgen." "Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine
Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
"Na hier - überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und
durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!" "Quatsch! Von
einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch
nicht." "Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie
singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt ..."

 

Was hinter uns liegt,
und was vor uns liegt,
sind Winzigkeiten
im Vergleich zu dem,
was in uns liegt.
(O. W. Holmes)

 

Ein reicher Mann starb und hinterließ seinen 3 Söhnen 19 Kamele
und verfügte, dass der Älteste die Hälfte, der zweite ein Viertel
und der dritte ein Fünftel der Herde haben sollte. Die Söhne
waren ratlos und fanden keine Lösung. Der Nachbar kam vorbei
und fragte: "Was seht ihr so traurig aus, kann ich euch helfen?"
Sie schilderten ihm ihr Dilemma. Da sagte der Nachbar: "Das
ist doch ganz einfach. Ich stelle mein Kamel dazu, und jetzt
kriegt der erste 10, der zweite 5 und der dritte 4 - und meins
nehme ich wieder mit und wünsche einen guten Tag."

 

 

Die 1000,00 dollar Geschichte vom Klempner

Es gibt eine alte Geschichte über einen Klempner, der gerufen
wurde, um das riesige Kesselsystem eines Dampfschiffes zu
reparieren, da es nicht mehr richtig funktionierte. Nachdem
er dem Maschinisten mit seinen Ausführungen über die
vorliegenden Schwierigkeiten zugehört und ihm ein paar
Fragen gestellt hatte, ging er in den Kesselraum. Er schaute
auf das Labyrinth ineinander verschlungener Röhren, lauschte
ein paar Minuten auf die Geräusche im Kessel und auf das
Zischen des entweichenden Dampfes und befühlte einige
Rohre mit seinen Händen. Dann summte er leise vor sich
hin, griff in seinen Overall, zog einen kleinen Hammer heraus
und schlug einmal leicht auf ein leuchtend rotes Ventil. Sofort
arbeitete das ganze System wieder vollkommen fehlerfrei,
und der Klempner ging nach Hause. Als der Eigner des
Dampfschiffes eine Rechnung über eintausend Dollar erhielt,
beschwerte er sich dafür, dass der Klempner nur etwa
fünfzehn Minuten im Maschinenraum war, und forderte
eine detaillierte Rechnung. Der Klempner schickte ihm diese:
Für einen leichten Schlag mit dem Hammer 0,50 Dollar      
Für das Wissen um die richtige Stelle   999,50 Dollar
Gesamtsumme  1000.00 Dollar

 

Etwas zum Nachdenken von Roland Svabi

Stell' Dir vor, Du hast bei einem Wettbewerb den folgenden Preis gewonnen:
Jeden Morgen stellt Dir die Bank 86'400 Euro auf Deinem Bankkonto zur Verfügung.
Doch dieses Spiel hat - genau wie jedes andere - auch gewisse Regeln.
Die erste Regel lautet:
Alles, was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird Dir wieder weggenommen, Du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, Du kannst das Geld nur ausgeben.
Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst, stellt Dir die Bank erneut 86'400 Euro für den kommenden Tag auf Deinem Konto zur Verfügung.
Die zweite Regel ist:
Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden. Zu jeder Zeit kann sie sagen:
Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schliessen, und Du bekommst kein neues mehr.

Was würdest Du tun?
Du würdest Dir alles kaufen, was Du möchtest?
Nicht nur für Dich selbst, auch für alle anderen Menschen, die Du liebst?
Vielleicht sogar für Menschen, die Du nicht einmal kennst, da Du das nie alles für dich allein ausgeben könntest?
In jedem Fall aber würdest Du versuchen, jeden Cent so auszugeben, dass Du ihn bestmöglich nutzt, oder?
Weisst Du, eigentlich ist dieses Spiel die Realität.
Jeder von uns hat so eine "magische Bank".
Wir sehen sie nur nicht, denn die Bank ist die Zeit.
Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86'400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gut geschrieben.
Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren.
Gestern ist vergangen.
Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.
Was machst Du also mit Deinen täglichen 86'400 Sekunden?
Sind sie nicht viel mehr Wert als die gleiche Menge in Euro?


Na ja, vor lauter Freude über diese tolle Metapher hat Roland nicht daran gedacht, den Schlaf abzuziehen. Wenn ich am Abend einschlafe, habe ich knapp 60'000 Sekunden verbraucht.

Gefunden bei Hans-Peter Zimmermann www.hpz.com

 

 

 

 

 

 

 


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